Donnerstag, 12. Januar 2012 19.30 – 22.00 Uhr In meinem Kalender speichern

` HIV+... Das Ende der Weiblichkeit?`

Vortrag zur Lebenssituation HIV-positiver Frauen

Die HIV-Infektion und Aids haben viel von ihrem Schrecken verloren. Heute sprechen wir von einer chronischen, aber behandelbaren Erkrankung.
Sehr wirksame Medikamente, die lebenslang genommen werden müssen, können die Viren in Schach halten.
In vielen Fällen ermöglichen sie eine fast normale Lebenserwartung. Gesunde Kinder bekommen, Karriere machen, auf Reisen gehen - vieles ist möglich geworden. Aber ist nun alles `ganz normal`? Oder müssen sich HIV-positive Frauen noch immer verstecken?
Die Angst vor den Folgen, wenn die HIV-Infektion bekannt wird - am Arbeitsplatz, im Freundeskreis, in der Schule oder im Kindergarten ist für viele Frauen ein täglicher Begleiter. Die Angst vor Diskriminierung hält andere davon ab, sich testen zu lassen.
Frauen mit HIV, die sich mutig in der Öffentlichkeit zeigen, spielen eine wichtige Rolle. Sie nicht länger auszugrenzen und zu stigmatisieren ist eine wichtige Aufgabe aller gesellschaftlichen Gruppen.
Ulrike Sonnenberg-Schwan (Diplom-Psychologin, seit vielen Jahren ehrenamtlich, haupt- und freiberuflich im Bereich HIV/AIDS tätig) wird darüber in ihrem Vortrag berichten und aufklären.
Veranstalter*in
Landesstiftung Thüringen
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