- Montag, 21. September 2009 19.30 – 22.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Honduras nach dem Staatsstreich
Berichte zu Menschenrechtssituation und Widerstandsbewegung
Mit:
Reina Rivera, Menschenrechtszentrum CIPRODEH (Honduras),
Gilda Rivera, Frauenrechtszentrum CDM (Honduras),
Víctor Romero, Mitglied des Netzwerkes von Basisorganisationen des Landkreises Las Lajas bei Comayagua (Honduras).
Martin Wolpold-Bosien, Zentralamerika-Experte von FIAN International und Präsident der Kopenhagen-Initiative für Zentralamerika (Deutschland).
Moderation:
Ferdinand Muggenthaler, Amnesty International Deutschland.
In den Morgenstunden des 28. Juni 2009 stürmte das Militär in Honduras die Residenz des Präsidenten und verschleppte Manuel Zelaya. Wenig später wurde der Staatschef nach Costa Rica deportiert. Seither wird
das Land von einem selbst ernannten und international nicht anerkannten de-facto-Regime beherrscht, finanziert durch die unternehmerische Oberschicht und gestützt durch das Militär.
Während soziale Organisationen ständige Proteste aufrechterhalten, gehen Militär und Polizei mit Repression und Einschüchterung gegen Demonstrationen und kritische Presse vor. Die Verteidiger der Demokratie haben sich inzwischen in einem breiten Bündnis zusammengeschlossen, der „Frente Nacional contra el Golpe de Estado“.
Veranstaltungshinweis
Reina Rivera, Menschenrechtszentrum CIPRODEH (Honduras),
Gilda Rivera, Frauenrechtszentrum CDM (Honduras),
Víctor Romero, Mitglied des Netzwerkes von Basisorganisationen des Landkreises Las Lajas bei Comayagua (Honduras).
Martin Wolpold-Bosien, Zentralamerika-Experte von FIAN International und Präsident der Kopenhagen-Initiative für Zentralamerika (Deutschland).
Moderation:
Ferdinand Muggenthaler, Amnesty International Deutschland.
In den Morgenstunden des 28. Juni 2009 stürmte das Militär in Honduras die Residenz des Präsidenten und verschleppte Manuel Zelaya. Wenig später wurde der Staatschef nach Costa Rica deportiert. Seither wird
das Land von einem selbst ernannten und international nicht anerkannten de-facto-Regime beherrscht, finanziert durch die unternehmerische Oberschicht und gestützt durch das Militär.
Während soziale Organisationen ständige Proteste aufrechterhalten, gehen Militär und Polizei mit Repression und Einschüchterung gegen Demonstrationen und kritische Presse vor. Die Verteidiger der Demokratie haben sich inzwischen in einem breiten Bündnis zusammengeschlossen, der „Frente Nacional contra el Golpe de Estado“.
- Veranstalter*in
- Heinrich-Böll-Stiftung - Bundesstiftung Berlin