Film und Gespräch

Freitag, 06. November 2026 18.00 – 20.00 Uhr In meinem Kalender speichern

Film und Gespräch

Im Schatten der Diktatur

Januar 1946: 29 Jugendliche aus Wittenberge werden vom sowjetischen Geheimdienst verhaftet und als „Terrororganisation“ verurteilt – neun von ihnen zum Tode. Der Dokumentarfilm von Mario Bandi macht dieses bislang wenig bekannte Kapitel deutsch-sowjetischer Nachkriegsgeschichte greifbar. Im Anschluss diskutieren der Regisseur sowie Vertreter:innen von der Menschenrechtsorganisation "Memorial" Dr. Anke Giesen und Daniel Kazbekov über die Initiative „Die letzte Adresse", die Erinnerung an die Verbrechen des Stalinismus in Deutschland und den mutigen Einsatz gegen das Vergessen von sowjetischem Terror im heutigen Russland.

Filmvorführung von „Recht auf Erinnerung. Nachkriegsschicksal der Wittenberger Schülergruppe“ und Diskussion mit Mario Bandi (Regie), Dr. Anke Giesen und Daniel Kazbekov (Memorial).

Eine Veranstaltung von Slavischem Seminar in Kooperation mit dem Universitätsbund e.V., der Heinrich Böll Stiftung Baden-Württemberg, dem Institut für osteuropäische Geschichte und Landeskunde und dem Kompetenzzentrum für Ost-, Südost- und Mitteleuropa (KOSME). Organisation & Moderation: PD Dr. Natalia Borisova (Slavisches Seminar).

Adresse
Wilhelmstr. 50 (Brechtbau), 72074 Tübingen, Hörsaal 037 (barierrefrei)
Veranstalter*in
Heinrich Böll Stiftung Baden-Württemberg
Sprache
Deutsch
Teilnahmegebühren
kostenfrei