Mittwoch, 30. April 2008 17.00 – 19.30 Uhr In meinem Kalender speichern

Im Schatten des Minaretts - Moscheebau in Berlin

Veranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung

Moscheebauprojekte sind in Deutschland oft Auslöser für hitzige Debatten. In zumeist aufgeregter medialer Diskussion wird um das Für und Wider heftig gestritten. Das prominenteste Beispiel hierfür ist die geplante Moschee in Köln/Ehrenfeld. Aber auch in Berlin kam es jüngst zu starken Diskussionen bei dem Projekt der örtlichen Ahmadiyya Muslim Jamaat Gemeinde in Berlin-Pankow und dem Projekt des Vereins Inssan für kulturelle Interaktion e.V. in Berlin-Charlottenburg.

Befürworter der Moscheebauten beziehen sich konsequent auf das deutsche Grundgesetz, das ungestörte Religionsausübung garantiert. Neben teils mehr oder weniger offen benannten religiösen und kulturellen Ressentiments werden bei den Gegnern von diesbezüglichen Bauvorhaben Unsicherheiten und Unklarheiten über den ausschließlichen Funktionszweck einzelner Moscheenprojekte angeführt.

Mit unserer Veranstaltung möchten wir dazu beitragen, die Debatte über den Moscheebau zu versachlichen. Welche Bedeutung und Funktionen haben Moscheen für Muslime und im Islam? Welches sind die Konflikte, die im Zusammenhang mit Moscheen und Moscheebau immer wieder auftauchen und wie ist mit diesen Konflikten konstruktiv umzugehen? Was sind die Konsequenzen dieser neuen Sichtbarkeit des Islam?
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