- Mittwoch, 14. Oktober 2009 18.30 – 21.30 Uhr In meinem Kalender speichern
Immer wieder ignoriert: Die Rolle von Frauen im Kampf gegen den Hunger
Frauen gehören zweifellos zu den Gruppen, die am stärksten von Hunger bedroht sind. Aber Frauen sind nicht nur Opfer von Mangelernährung - sie haben auch eine Schlüsselfunktion im Kampf gegen den Hunger. Sie produzieren zwischen 60% und 80% der Nahrungsmittel in Entwicklungsländern.
Insbesondere in Afrika sind deutlich mehr Frauen als Männer in der Landwirtschaft beschäftigt. Es ist schon seit langem bekannt, dass Bildungsprogramme für Frauen und spezifisch auf Frauen abgestimmte Maßnahmen zur Armutsreduzierung sehr effektiv dazu beitragen, die Mangelernährung von Kindern zu vermindern.
Dennoch werden diese Tatsachen von den meisten Akteuren im Kampf gegen den Hunger nicht ausreichend berücksichtigt. Dies macht auch der neue WelthungerIndex 2009 deutlich, der den Schwerpunkt insbesondere auf die Rolle der Frauen in den Entwicklungsländern legt.
Anlässlich der Veröffentlichung des WelthungerIndexes 2009 möchten die Heinrich-Böll-Stiftung und die Welthungerhilfe mit Ihnen folgende Fragen diskutieren:
Welche Schlüsse für den Kampf gegen den Hunger können wir aus den Ergebnissen des diesjährigen HungerIndexes ziehen?
Inwieweit berücksichtigt die internationale Gemeinschaft die Gender-Perspektive?
Was muss getan werden, um Frauen aktiv im Kampf gegen den Hunger zu unterstützen?
Mit:
Anne Bellows(Leiterin des Kompetenzzentrums Gender und Ernährung, Universität Hohenheim)
Manasi Chakraborty (Beraterin für Gender, Ernährung und Gesundheit, Sri Ramkrishna
Ashram Nimpith , Indien)
Birgit Dederichs-Bain (Beraterin für Entwicklungspolitik und Gender, Welthungerhilfe)
Ousmane Badiane (Afrika-Direktor, International Food Policy Research Institute, Washington)
Insbesondere in Afrika sind deutlich mehr Frauen als Männer in der Landwirtschaft beschäftigt. Es ist schon seit langem bekannt, dass Bildungsprogramme für Frauen und spezifisch auf Frauen abgestimmte Maßnahmen zur Armutsreduzierung sehr effektiv dazu beitragen, die Mangelernährung von Kindern zu vermindern.
Dennoch werden diese Tatsachen von den meisten Akteuren im Kampf gegen den Hunger nicht ausreichend berücksichtigt. Dies macht auch der neue WelthungerIndex 2009 deutlich, der den Schwerpunkt insbesondere auf die Rolle der Frauen in den Entwicklungsländern legt.
Anlässlich der Veröffentlichung des WelthungerIndexes 2009 möchten die Heinrich-Böll-Stiftung und die Welthungerhilfe mit Ihnen folgende Fragen diskutieren:
Welche Schlüsse für den Kampf gegen den Hunger können wir aus den Ergebnissen des diesjährigen HungerIndexes ziehen?
Inwieweit berücksichtigt die internationale Gemeinschaft die Gender-Perspektive?
Was muss getan werden, um Frauen aktiv im Kampf gegen den Hunger zu unterstützen?
Mit:
Anne Bellows(Leiterin des Kompetenzzentrums Gender und Ernährung, Universität Hohenheim)
Manasi Chakraborty (Beraterin für Gender, Ernährung und Gesundheit, Sri Ramkrishna
Ashram Nimpith , Indien)
Birgit Dederichs-Bain (Beraterin für Entwicklungspolitik und Gender, Welthungerhilfe)
Ousmane Badiane (Afrika-Direktor, International Food Policy Research Institute, Washington)
- Veranstalter*in
- Heinrich-Böll-Stiftung - Bundesstiftung Berlin