Tagung Freitag, 16. September 2016 /
Hamburg

Inklusiver Arbeitsmarkt

zwischen menschenrechtlichem Anspruch und vielfältigen Barrieren

inklusiver Arbeitsmarkt
Urheber/in: ZeDiS. All rights reserved.
Datum, Uhrzeit
Fr., 16. Sep 2016,
09.00 – 17.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Adresse
➽ Siehe Veranstaltungsbeschreibung
Teilnahmegebühren
Ticket Created with Sketch.
30 ,- €, erm. 10,- €
Veranstalter/in
Landesstiftung Hamburg (Umdenken)

Eine Ankündigung in Leichter Sprache finden Sie hier.

Der Begriff Inklusion ist erst durch die UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) bekannt(er) geworden. Insbesondere für den Schulbereich wird seitdem viel darüber diskutiert. Wie jedoch ist es um
die Umsetzung des Artikels 27 UN-BRK bestellt? Hier bekennen sich die Vertragsstaaten dazu, einen „inklusiven Arbeitsmarkt“ herzustellen.

Hierauf konzentriert sich die Tagung.

Thematisiert werden sowohl der menschenrechtliche Anspruch der Inklusion als auch vielfältige Barrieren, die sich seiner Durchsetzung in der Arbeitswelt entgegen stellen. Wie muss Arbeit, zumal Erwerbsarbeit, vor
dem Hintergrund einer globalisierten Welt, die unverändert von Kapitalismus, Leistung, Konkurrenz und Exklusion geprägt ist, zukünftig verstanden, gestaltet, organisiert werden? Was bedeutet Inklusion in diesen
Zusammenhängen, und was benötigen wir, um das zivilgesellschaftliche Potential dieses Begriffs in der Arbeitswelt zur Entfaltung zu bringen? Vorgestellt werden Geschichten und Konzepte, die schließlich die Frage
aufwerfen:

Wann kommt der inklusive Arbeitsmarkt?


Programm

Tagungsmoderation: Martina Spirgatis

08:15    Anmeldung

09:00    Begrüßung

    Andreas Theurich - Rektor - Ev. Hochschule für Soziale Arbeit & Diakonie. Stiftung Das Rauhe Haus, Hamburg
    Jörn Dobert - umdenken Heinrich-Böll-Stiftung  Hamburg e.V.

09:30    Vom Sinn und Zweck konkreter Utopien und die Bedeutung von Inklusion für eine zukunftsfähige Kultur des Lebens und des Wirtschaftens

    Dr. Bernd Sommer - Europa-Universität Flensburg,

10:30     Kaffeepause

10:45     Arbeitsmarktpolitische Instrumente in Deutschland: Exklusiv inklusiv?

    Jürgen Homann & Lars Bruhn - Ev. Hochschule für Soziale Arbeit & Diakonie. Stiftung Das Rauhe Haus, Zentrum für Disability Studies (ZeDiS), Hamburg

11:45     Inklusion und Arbeitsmarkt- was kann die Politik dazu beitragen?

    Corinna Rüffer - behindertenpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen

12:45     Mittagspause

14:00     Arbeit für Alle!? Aktionspläne zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention für Arbeitgeber_innen aus der Perspektive der Disability Studies
    
    Prof. Dr. Kathrin Römisch - Professorin für Heilpädagogik, Beiratsmitglied im Bochumer Zentrum für Disability Studies, ev. Fachhochschule RWL

15:00     Werkstätten und Inklusion: Welche Zukunft können die Werkstätten haben? Was bringt mir die Arbeit dort?

    Christian Judith - K Produktion, Hamburg

16:00     Kaffeepause

16:15     „Wann kommt der inklusive Arbeitsmarkt?“

    Podiumsdiskussion mit

    Horst Frehe - Jurist, Bremen

   Florian Michaelsen - Senior Director Diversity & Inclusion – Global Lead Autism at Work, SAP SE

    Bertold Scharf - Wissenschaftlicher Mitarbeiter Universität Kiel, Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Disability Studies in Deutschland

     Moderation:

    Jörn Dobert - umdenken Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg e.V.

17:15     Abschluss der Tagung

17:30     Ende


Assistenz: Für die Veranstaltung werden Schrift-, Gebärdensprachdolmetschung und Leichte Srache angeboten. Bitte nennen Sie uns bei der Anmeldung Ihren Assistenzbedarf.


Veranstaltungsort: Das Rauhe Haus, Wichern-Saal
Horner Weg 190
22111 Hamburg


Teilnahmegebühr: 30 Euro, ermäßigt 10 Euro

Anmeldung: Bis zum 31.07.2016 an:

tagungsbuero@zedis-ev-hochschule-hh.de

Die Teilnehmer_innen-Anzahl ist begrenzt. Anmeldungen sind erst nach Eingang der Teilnahmegebühr verbindlich.

Organisation:
Ev. Hochschule für Soziale Arbeit & Diakonie.
Stiftung Das Rauhe Haus
Zentrum für Disability Studies (ZeDiS)
www.zedis-ev-hochschule-hh.de/

Das Projekt „Kompetenzzentrum Disability Studies an Hochschulen und in der beruflichen Weiterbildung“ wird aus Mitteln des
Europäischen Sozialfonds (ESF) finanziert und von der Freien und Hansestadt Hamburg kofinanziert.

Gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg.

 

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