- Freitag, 16. Mai 2008 – Samstag, 17. Mai 2008 In meinem Kalender speichern
Internationales Symposium: Gender - Trauma - Sucht
Forschung und Praxis haben inzwischen eine solide Wissensbasis für die Arbeit mit den Problematiken Trauma und Sucht geschaffen, häufig jedoch ohne eine Verknüpfung beider Problemfelder. Zudem gibt es geschlechtsspezifische Faktoren, die Frauen und Männer zusätzlich zu ihrer Abhängigkeit teilen. Die Verbindungen von Gender, Trauma und Sucht sind vielschichtig. So ist inzwischen eine breite Verständnisgrundlage über Gewaltphänomene erarbeitet – gesellschaftstheoretisch, politisch wie klinisch. Hinweise auf Zusammenhänge zwischen Sucht und jeglicher Form zwischenmenschlicher Gewalt (körperlicher, sexueller und emotionaler) im Leben von Frauen und Männern z. B. ist durch zahlreiche Erfahrungen von Fachkräften aus aller Welt bestätigt, spiegelt sich an vielen Stellen noch nicht im Behandlungssystem wieder. Die Wahrnehmung von Gewalt gegen Jungen und Männer im Hilfesystem scheint nach wie vor nahezu vollkommen tabuisiert zu sein.
Das Symposium präsentiert ein internationales Gremium von ExpertInnen, die sich in Lehre, Forschung und Praxis dafür engagieren, Trauma und Sucht in ihrem Zusammenspiel und im Kontext ihrer geschlechtsspezifischen Faktoren zu verstehen und sich der Beantwortung der Frage widmen, wie Frauen und Männer bei der Genesung unterstützt werden können. Wir laden Sie herzlich ein.
Das Symposium präsentiert ein internationales Gremium von ExpertInnen, die sich in Lehre, Forschung und Praxis dafür engagieren, Trauma und Sucht in ihrem Zusammenspiel und im Kontext ihrer geschlechtsspezifischen Faktoren zu verstehen und sich der Beantwortung der Frage widmen, wie Frauen und Männer bei der Genesung unterstützt werden können. Wir laden Sie herzlich ein.