- Freitag, 29. April 2005 – Sonntag, 01. Mai 2005 In meinem Kalender speichern
Investieren in Ökologie und Frieden
Perspektiven transatlantischer Kooperation
Auf der Suche nach Lösungen für die
zentralen Probleme der globalen
Entwicklung rückt mehr und mehr die
besondere Bedeutung von
Investitionsentscheidungen transnationaler
Unternehmen in den Blick: Ohne deren
proaktiv nachhaltiges Handeln wird es in
den zahlreichen krisengeplagten und
krisengefährdeten Regionen der Erde
kaum gelingen, die Teufelskreisläufe
zwischen Gewaltökonomien, Korruption,
Staatsversagen, Armut und ökologischer
Degradation, wie sie sich häufig um die
Ausbeutung begehrter Naturrohstoffe wie
Erdöl, Diamanten oder tropischer
Edelhölzer - zunehmend auch Süßwasser -
ranken, zu brechen.
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Während in Europa noch die meisten
Hoffnungen in die staatliche
Entwicklungszusammenarbeit sowie in die
multilateral getragenen Institutionen der
Staatengemeinschaft investiert werden,
vertraut man in Amerika viel mehr auf die
heilsamen Kräfte von privater
unternehmerischer Initiative,
Marktwirtschaft und freiem Handel. Mit
dieser Tagung unternehmen wir den
Versuch, unter Einbeziehung der
Perspektiven des atlantischen Südens -
also Lateinamerikas und Afrikas - anhand
konkreter Projekterfahrungen diese beiden
Philosophien problemgerechten und
situativ angepassten Synthesen zuzuführen.
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Unsere Einladung zu diesem
internationalen Forum richtet sich
insbesondere an angehende
Führungskräfte (young leaders) aus den
Bereichen der Finanz-, der Wirtschafts-,
der Umwelt- und der Sozialwissenschaften,
der Entwicklungszusammenarbeit und der
Nachhaltigkeitspolitik, der internationalen
Finanz- und Versicherungswirtschaft sowie
der international investierenden
Unternehmen.
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Mit: <br>
<b>Belynda Petrie,</b>OneWorld
Sustainable Investments, Kapstadt<br>
J<b>uan Dumas, </b>Fundacion Futuro
Latinoamericano, Quito<br>
<b>Saleem Hassan Ali,</b>University of
Vermont, Burlington<br>
<b>Anja Köhne,</b>Germanwatch
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