- Montag, 23. Juni 2008 19.30 – 21.30 Uhr In meinem Kalender speichern
Israel - Ein Staat sucht sich selbst
Buchvorstellung und Diskussion
Der Autor Igal Avidan, im Gespräch mit der Journalistin Shelly Kupferberg
Im Mai 2008 feierte Israel den 60. Jahrestag seiner Unabhängigkeit. Ein Anlass zum Feiern? Sicherlich! Ein Anlass zu einer kritischen Betrachtung? Ebenso! Wenn zwei Israelis sich zum Geburtstag gratulieren, wünschen sie sich „bis 120“. Ist das ein zu frommer Wunsch? Seit seiner Gründung befindet sich Israel in einer ständigen Auseinandersetzung mit seinen arabischen Nachbarn und ist im Inneren zerrissen von politischen sowie gesellschaftlichen Konflikten.
Der 1962 in Tel Aviv geborene Journalist und Autor Igal Avidan verbindet in seinem Buch historische Kenntnisse und politisches Wissen mit zahlreichen authentischen Geschichten. Avidan hat mit Aktivisten, Offizieren, Schriftstellern und Bürgerinnen und Bürgern aus verschiedenen Lagern gesprochen. Er zeichnet so ein authentisches Bild, wie Menschen heute in Israel leben und denken. Überraschend erscheint, dass gerade junge Menschen in Israel trotz geschichtlicher Last und beklemmender Gegenwart mit Besatzung, Kriegen und Selbstmordattentaten als unverbesserliche Optimisten erscheinen.
Im Mai 2008 feierte Israel den 60. Jahrestag seiner Unabhängigkeit. Ein Anlass zum Feiern? Sicherlich! Ein Anlass zu einer kritischen Betrachtung? Ebenso! Wenn zwei Israelis sich zum Geburtstag gratulieren, wünschen sie sich „bis 120“. Ist das ein zu frommer Wunsch? Seit seiner Gründung befindet sich Israel in einer ständigen Auseinandersetzung mit seinen arabischen Nachbarn und ist im Inneren zerrissen von politischen sowie gesellschaftlichen Konflikten.
Der 1962 in Tel Aviv geborene Journalist und Autor Igal Avidan verbindet in seinem Buch historische Kenntnisse und politisches Wissen mit zahlreichen authentischen Geschichten. Avidan hat mit Aktivisten, Offizieren, Schriftstellern und Bürgerinnen und Bürgern aus verschiedenen Lagern gesprochen. Er zeichnet so ein authentisches Bild, wie Menschen heute in Israel leben und denken. Überraschend erscheint, dass gerade junge Menschen in Israel trotz geschichtlicher Last und beklemmender Gegenwart mit Besatzung, Kriegen und Selbstmordattentaten als unverbesserliche Optimisten erscheinen.
- Veranstalter*in
- Heinrich-Böll-Stiftung - Bundesstiftung Berlin