Lesung und Gespräch
- Dienstag, 29. September 2026 19.00 – 21.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Jana Hensel: Es war einmal ein Land
Warum sich der Osten von der Demokratie verabschiedet
"Das Ende der Demokratie in Ostdeutschland wird kommen. Vielleicht ist es schon da. Wir sollten vorbereitet sein!"
Wenige Monate vor den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern formuliert die Bestsellerautorin Jana Hensel diese beunruhigende These in ihrem neuen Buch „Es war einmal ein Land – Warum sich der Osten von der Demokratie verabschiedet“. Zum Zeitpunkt unserer Lesung wissen wir bereits, wie die Wahlen ausgegangen sind. Mit einem Blick auf die Ergebnisse wollen wir gemeinsam darüber sprechen, ob und inwiefern sich Hensels Prognose bewahrheitet und was die Wahlergebnisse über den Zustand der Demokratie in Ostdeutschland erzählen.
In ihrem neuen Buch erzählt Jana Hensel vom Ende eines großen Traums. Denn das, was vor über 35 Jahren als Aufbruch in eine neue Ära begann, wird heute von immer mehr Menschen infrage gestellt: die Demokratie in Ostdeutschland. Scharfsinnig beschreibt Hensel den langen Weg nach rechts, der für viele Ostdeutsche einst links begann und durch eine wiedervereinte Bundesrepublik führt, die sich selbst in einer tiefen gesellschaftlichen und politischen Krise befindet. Dabei scheut sie sich nicht vor unbequemen Wahrheiten, widerspricht gängigen Erzählungen über den Osten und eröffnet neue Perspektiven auf die Entwicklungen der vergangenen Jahrzehnte. Auf der Suche nach Antworten geht sie der Frage nach, wie es dazu kommen konnte, dass Demokratie für viele Ostdeutsche keine selbstverständliche Option mehr ist.
Jana Hensel, geboren 1976, aufgewachsen in Leipzig, wurde 2002 mit »Zonenkinder« schlagartig bekannt. Seither arbeitet sie als Journalistin und veröffentlichte zahlreiche Bücher, die zu SPIEGEL-Bestsellern wurden. Sie wurde mit dem Theodor-Wolff-Preis ausgezeichnet und als Journalistin des Jahres für ihre Berichterstattung über Ostdeutschland geehrt. Sie ist für DIE ZEIT tätig und lebt in Berlin. Quelle: Aufbau Verlag
Die Autorin liest aus ihrem neuen Buch und spricht mit Thomas Vorreyer (MAZ) über die politischen Entwicklungen in Ostdeutschland, die Ergebnisse der Landtagswahlen sowie die Frage, welche Perspektiven es für die Demokratie gibt. Im Anschluss laden wir Sie zur gemeinsamen Diskussion ein.
Der Eintritt ist frei. Melden Sie sich bitte über den Button rechts oben an.
Veranstaltungsort:
Gewölbehalle des Brandenburg Museums
Am Neuen Markt 9
14467 Potsdam
Der Veranstaltungsort ist barrierefrei.
Falls Sie Rückfragen haben, stellen Sie uns diese gerne unter veranstaltungen@boell-brandenburg.de oder telefonisch unter +49 (0)331 870 00 801.
Eine gemeinsame Veranstaltung mit dem Brandenburg Museum.
- Adresse
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▶ Siehe Veranstaltungsbeschreibung
- Veranstalter*in
- Landesstiftung Brandenburg
- Sprache
- Deutsch
- Teilnahmegebühren
- kostenlos