- Dienstag, 26. Februar 2013 19.00 – 21.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Jenseits der Krise
Perspektiven für Europa nach dem Krisenmanagement
Mit:
Jürgen Trittin (MdB, Fraktionsvorsitzender, Bündnis 90/Die Grünen)
Professor Beatrice Weder di Mauro (Johannes Gutenberg-Universität Mainz, ehemalige „Wirtschaftsweise“)
Ralf Fücks (Heinrich-Böll-Stiftung)
Die derzeitige Strategie aus Euro-Rettungsschirmen, Fiskalvertrag und Interventionen der Europäischen Zentralbank kann bestenfalls der erste Schritt in der Bearbeitung der Finanz- und Schuldenkrise in der Eurozone sein. Der langfristige Umgang mit den Herausforderungen für die Wirtschafts- und Währungsunion und für den europäischen Integrationsprozess erfordert eine grundlegende Diskussion zu den Zielen und Prinzipien europäischer Wirtschafts- und Fiskalpolitik, zu den notwendigen Anpassungen der europäischen Institutionen und dazu, wie sich in diesem Prozess die demokratischen Legitimation der EU und ihr sozialer Charakter stärken lassen.
Diese Debatten will die Reihe „Jenseits der Krise“ anstoßen. Von den aktuellen Entwicklungen und Vorschlägen ausgehend suchen wir nach Perspektiven für ein Europa nach dem Krisenmanagement. Wie lassen sich die Vorteile gemeinschaftlicher Schuldenhaftung realisieren und gleichzeitig deren Gefahren eindämmen? Wie kann verstärkte wirtschaftspolitische Zusammenarbeit soziale Ziele neben dem Primat der Wettbewerbsfähigkeit stärken? Wie lässt sich den Herausforderungen begegnen, die sich aus verstärkter fiskalpolitischer Zusammenarbeit für demokratische Entscheidungsprozesse ergeben? Und wie können wir die Finanzmärkte nicht nur stabilisieren, sondern stärker an den Interessen von Realwirtschaft und Allgemeinheit ausrichten?
Die Veranstaltung am 26. Februar fragt, wie wir vom marktgetriebenen Krisenmanagement zu einer langfristigen Perspektive für die Entwicklung der Wirtschafts- und Währungsunion kommen.
Jürgen Trittin (MdB, Fraktionsvorsitzender, Bündnis 90/Die Grünen)
Professor Beatrice Weder di Mauro (Johannes Gutenberg-Universität Mainz, ehemalige „Wirtschaftsweise“)
Ralf Fücks (Heinrich-Böll-Stiftung)
Die derzeitige Strategie aus Euro-Rettungsschirmen, Fiskalvertrag und Interventionen der Europäischen Zentralbank kann bestenfalls der erste Schritt in der Bearbeitung der Finanz- und Schuldenkrise in der Eurozone sein. Der langfristige Umgang mit den Herausforderungen für die Wirtschafts- und Währungsunion und für den europäischen Integrationsprozess erfordert eine grundlegende Diskussion zu den Zielen und Prinzipien europäischer Wirtschafts- und Fiskalpolitik, zu den notwendigen Anpassungen der europäischen Institutionen und dazu, wie sich in diesem Prozess die demokratischen Legitimation der EU und ihr sozialer Charakter stärken lassen.
Diese Debatten will die Reihe „Jenseits der Krise“ anstoßen. Von den aktuellen Entwicklungen und Vorschlägen ausgehend suchen wir nach Perspektiven für ein Europa nach dem Krisenmanagement. Wie lassen sich die Vorteile gemeinschaftlicher Schuldenhaftung realisieren und gleichzeitig deren Gefahren eindämmen? Wie kann verstärkte wirtschaftspolitische Zusammenarbeit soziale Ziele neben dem Primat der Wettbewerbsfähigkeit stärken? Wie lässt sich den Herausforderungen begegnen, die sich aus verstärkter fiskalpolitischer Zusammenarbeit für demokratische Entscheidungsprozesse ergeben? Und wie können wir die Finanzmärkte nicht nur stabilisieren, sondern stärker an den Interessen von Realwirtschaft und Allgemeinheit ausrichten?
Die Veranstaltung am 26. Februar fragt, wie wir vom marktgetriebenen Krisenmanagement zu einer langfristigen Perspektive für die Entwicklung der Wirtschafts- und Währungsunion kommen.
- Veranstalter*in
- Heinrich-Böll-Stiftung - Bundesstiftung Berlin