- Dienstag, 04. Dezember 2007 19.30 – 21.30 Uhr In meinem Kalender speichern
Jour Fixe: Aussichten für demokratischen Wandel in Myanmar/Burma
Debatten zur internationalen Politik auf der Galerie
Veranstalter:
Heinrich-Böll-Stiftung & die Tageszeitung
Mit:
Dr. Zarni, Gründer Free Burma Coalition, Fellow Universität Oxford
Dr. Hans-Bernd Zöllner, Universität Hamburg
Kerstin Müller, Außenpolitische Sprecherin Bündnis90/Die Grünen, Staatsministerin im Auswärtigen Amt a.D.
Moderation: Sven Hansen, die tageszeitung
N.N.
Die von buddhistischen Mönchen geführten friedlichen Massenproteste gegen die Militärjunta in Myanmar/Burma im August und September haben viele überrascht. Die gewaltsame Niederschlagung der Proteste und die strikte Unterbindung der Berichterstattung durch die seit 1988 herrschende Junta haben international große Betroffenheit und Empörung hervorgerufen.
Seitdem wird verstärkt darüber diskutiert,wie ein politischer Wandel in dem südostasiatischen Land von außen gefördert, die Lebensverhältnisse der Bevölkerung verbessert und die langjährige Diktatur beendet werden können.Westliche Regierungen setzen auf verschärfte Sanktionen. Diese haben aber bereits in der Vergangenheit nicht den gewünschten Erfolg gehabt, sondern zur Verschlechterung der Lebensverhältnisse beigetragen und das Misstrauen der Junta gegenüber dem Ausland sowie ihre Abhängigkeit von einflussreichen Nachbarstaaten verstärkt. Im Gegensatz dazu setzt die südostasiatische Staatengemeinschaft ASEAN seit Jahren auf den Dialog mit der Junta und auf ihre Einbindung – doch bisher auch das ohne nennenswerte Erfolge.
Seit Ende September hat die UNO ihre diplomatischen Aktivitäten verstärkt, die Junta hat inzwischen sogar allererste Zugeständnisse gemacht.
Die Friedensnobelpreisträgerin und Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi steht jedoch weiter unter Hausarrest, immer wieder werden Oppositionelle verhaftet.
So bleiben die Skepsis, aber auch die internationale Ratlosigkeit groß.
Heinrich-Böll-Stiftung & die Tageszeitung
Mit:
Dr. Zarni, Gründer Free Burma Coalition, Fellow Universität Oxford
Dr. Hans-Bernd Zöllner, Universität Hamburg
Kerstin Müller, Außenpolitische Sprecherin Bündnis90/Die Grünen, Staatsministerin im Auswärtigen Amt a.D.
Moderation: Sven Hansen, die tageszeitung
N.N.
Die von buddhistischen Mönchen geführten friedlichen Massenproteste gegen die Militärjunta in Myanmar/Burma im August und September haben viele überrascht. Die gewaltsame Niederschlagung der Proteste und die strikte Unterbindung der Berichterstattung durch die seit 1988 herrschende Junta haben international große Betroffenheit und Empörung hervorgerufen.
Seitdem wird verstärkt darüber diskutiert,wie ein politischer Wandel in dem südostasiatischen Land von außen gefördert, die Lebensverhältnisse der Bevölkerung verbessert und die langjährige Diktatur beendet werden können.Westliche Regierungen setzen auf verschärfte Sanktionen. Diese haben aber bereits in der Vergangenheit nicht den gewünschten Erfolg gehabt, sondern zur Verschlechterung der Lebensverhältnisse beigetragen und das Misstrauen der Junta gegenüber dem Ausland sowie ihre Abhängigkeit von einflussreichen Nachbarstaaten verstärkt. Im Gegensatz dazu setzt die südostasiatische Staatengemeinschaft ASEAN seit Jahren auf den Dialog mit der Junta und auf ihre Einbindung – doch bisher auch das ohne nennenswerte Erfolge.
Seit Ende September hat die UNO ihre diplomatischen Aktivitäten verstärkt, die Junta hat inzwischen sogar allererste Zugeständnisse gemacht.
Die Friedensnobelpreisträgerin und Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi steht jedoch weiter unter Hausarrest, immer wieder werden Oppositionelle verhaftet.
So bleiben die Skepsis, aber auch die internationale Ratlosigkeit groß.
- Veranstalter*in
- Heinrich-Böll-Stiftung - Bundesstiftung Berlin