- Freitag, 15. Februar 2008 19.00 – 22.00 Uhr In meinem Kalender speichern
`Jud Süß` | Der Film von Veit Harlan | Begleitprogramm zur Ausstellung „Jud Süss“ – Geschichte(n) einer Figur
Jud Süß
Spielfilm, Deutschland 1940
Regie: Veit Harlan
Einführung und abschließende Diskussion:
Mona Kleine, Universität Göttingen
Im Rahmen der Ausstellung „Jud Süß – Geschichte(n) einer Figur“, die ab dem 11. Januar 2008 in der Celler Synagoge zu sehen ist, zeigen wir zur Veranschaulichung der antisemiti-schen Zerrbilder der Figur „Jud Süß“ diesen nationalsozialistischen Propagandafilm über den Württemberger Hoffaktoren Joseph Süß Oppenheimer.
Kurzinhalt:
Der Film gibt vor, sich an historischem Material zu orientieren, der Lebensgeschichte des in den 1690er Jahren geborenen Joseph Süß Oppenheimer, der 1733 Finanzberater des Her-zogs Karl Alexander von Württemberg wurde. Seine Steuer- und Wirtschaftsformen ermög-lichten dem katholischen Herzog einen prunkvollen Lebensstil. Dies brachte die Bevölkerung und die protestantischen Landstände gegen ihn auf. Nach dem Tod des Herzogs 1737 wird Oppenheimer verhaftet. Und in einem mehrmonatigen Prozess zum Tode am Galgen verur-teilt.
Indem der Film die historische Person Oppenheimers mit antisemitischen und rassischen Stereotypen verbindet, fügt sich der Film in die Propaganda der Nazis und liefert ein völliges Zerrbild des historischen Oppenheimer.
Weitere Informationen (Website)
Spielfilm, Deutschland 1940
Regie: Veit Harlan
Einführung und abschließende Diskussion:
Mona Kleine, Universität Göttingen
Im Rahmen der Ausstellung „Jud Süß – Geschichte(n) einer Figur“, die ab dem 11. Januar 2008 in der Celler Synagoge zu sehen ist, zeigen wir zur Veranschaulichung der antisemiti-schen Zerrbilder der Figur „Jud Süß“ diesen nationalsozialistischen Propagandafilm über den Württemberger Hoffaktoren Joseph Süß Oppenheimer.
Kurzinhalt:
Der Film gibt vor, sich an historischem Material zu orientieren, der Lebensgeschichte des in den 1690er Jahren geborenen Joseph Süß Oppenheimer, der 1733 Finanzberater des Her-zogs Karl Alexander von Württemberg wurde. Seine Steuer- und Wirtschaftsformen ermög-lichten dem katholischen Herzog einen prunkvollen Lebensstil. Dies brachte die Bevölkerung und die protestantischen Landstände gegen ihn auf. Nach dem Tod des Herzogs 1737 wird Oppenheimer verhaftet. Und in einem mehrmonatigen Prozess zum Tode am Galgen verur-teilt.
Indem der Film die historische Person Oppenheimers mit antisemitischen und rassischen Stereotypen verbindet, fügt sich der Film in die Propaganda der Nazis und liefert ein völliges Zerrbild des historischen Oppenheimer.
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