Dienstag, 24. Mai 2011 – Mittwoch, 25. Mai 2011 In meinem Kalender speichern

Jungs rappen, Mädchen steppen?

Training zum bewussten Umgang mit Geschlechterrollen in der pädagogischen Arbeit

Nr. 8013/11

Coole Kerle und modische Mädchen kennen wir alle aus der Arbeit mit Jugendlichen. Gerade auf der Suche nach ihrer (Geschlechts-)Identität orientieren sie sich häufig an traditionellen Geschlechterrollen. Sie sind wie alle Menschen von Geburt an mit geschlechtsbezogenen Rollenzuschreibungen und -erwartungen konfrontiert. Diese bilden sich dann ab in Hobbies, Berufswünschen, Kleidung, (Körper-)Sprache, dem Umgang miteinander usw.
Wie kommt es, dass traditionelle ‚Männerbilder’ und ‚Frauenbilder’ immer noch in hohem Maße nachwirken, obwohl sie zunehmend infrage gestellt werden? Woher wissen wir eigentlich, was ‚männlich’ und ‚weiblich’ ist? Wann geben Geschlechterrollen Halt und Orientierung, wie behindern sie Entwicklung und Entfaltung eigenständiger Persönlichkeiten? In diesem Training untersuchen wir, wie vielfältig Mädchen-Sein und Junge-Sein heute gelebt werden und reflektieren, wie unsere eigene Wahrnehmung und gesellschaftliche Bewertungen unser pädagogisches Handeln beeinflussen.
Das Training bietet grundlegende Informationen zu den theoretischen Grundlagen und den praktischen Verfahrensweisen geschlechtsbewusster Pädagogik. Erfahrungsbezogene Übungen sensibilisieren für den bewussten Umgang mit Geschlechtervielfalt und ermöglichen es, die eigene berufliche Rolle zu reflektieren. Zudem vermittelt das Training Anregungen für die Umsetzung einer geschlechtergerechten Pädagogik.

Zielgruppe: Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe aus Berlin und Brandenburg
Teilnehmerzahl: Maximal 18
Dozent_innen: Stephanie Nordt, Thomas Kugler
Verantwortlich: Claudia Lutze
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