Workshop Donnerstag, 20. Februar 2020 /
Berlin

Klimagerechtigkeit und Postwachstum

Die Transformation unserer Wirtschaft als Antwort auf die Klimakrise?

Datum, Uhrzeit
Do., 20. Febr. 2020,
15.00 – 21.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Adresse
▶ Siehe Veranstaltungsbeschreibung

Sprache
Deutsch
Veranstalter/in
Landesstiftung Berlin (Bildungswerk)
Die Klimakrise betrifft uns alle, doch nicht alle zu gleichen Maßen. So trifft sie vor allem die Menschen, die am wenigsten dazu beitragen: Menschen aus dem globalen Süden, Frauen*, finanziell schlechter gestellte Menschen und viele weitere. Es sind häufig die gleichen Bevölkerungsgruppen, die bereits jetzt stark unter den Folgen der kapitalistischen Wirtschaftsweise leiden. Sie haben weniger Zugang zu Macht und Ressourcen und somit die geringsten Möglichkeiten Einfluss zu nehmen und sich an klimatische Veränderungen anzupassen.

Der starke Wachstumsdruck führt zu globaler Ungerechtigkeit, aber bedeutet das auch, dass es mit Wachstum keine Klimagerechtigkeit geben kann? Das Konzept der Klimagerechtigkeit verbindet die Klimakrise mit der sozialen Frage (lokal und global) und versucht so zu gerechten Lösungen zu kommen. Eine solche Lösung könnte eine Postwachstumsgesellschaft sein, deren wirtschaftliches Ziel nicht mehr auf der Wachstumslogik basiert, sondern Elemente wie Nachhaltigkeit und soziale Gerechtigkeit berücksichtigt. Doch wie könnte eine Gesellschaft aussehen, in der das Wachstumsdogma und die Klimakrise auf eine gerechte und nachhaltige Art und Weise überwunden werden?

In diesem Tagesworkshop werden wir gemeinsam erarbeiten, was Klimagerechtigkeit und Postwachstum eigentlich genau bedeuten und welche Forderungen an Gesellschaft und Politik aus einer Verbindung dieser beiden Themen hervorgehen.

Wir freuen uns auf aktive Workshopteilnehmer*innen mit und ohne Vorwissen!

Workshopleitung:
Carolin Brodtmann und Johannis Heidner, beide sind Teil des Kipppunkt Kollektiv - Bildung für Klimagerechtigkeit

Seminarzeiten:
Do. 20.2.2020: 15-21 Uhr

Die Veranstaltung wird mit Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin finanziert.