Freitag, 29. Februar 2008 19.00 – 00.00 Uhr In meinem Kalender speichern

Klimapolitik in den USA

Podiumsdiskussion im Rahmen der Reihe: Im Westen was Neues. Die USA im Wahlkampf 2008

Die US-Präsidentschaftswahlen 2008 und ihre Chancen für die transatlantischen Beziehungen stehen im Mittelpunkt der Diskussion mit Expertinnen und Experten aus den USA und Europa.

In der Klimapolitik haben die USA derzeit den Ruf des Bremsers, Grund ist die aktuelle Politik der Regierung Bush. Weniger bekannt ist allerdings, dass sich auf bundesstaatlicher und kommunaler Ebene Initiativen gebildet haben, die den Klimaschutz in den USA aktiv vorantreiben. Prominentestes Beispiel ist der Konflikt des kalifornischen Gouverneurs Arnold Schwarzenegger mit der Regierung Bushs: Zwischen beiden Politiker herrscht Uneinigkeit darüber, welche Klimaschutz-Gesetze auf bundesstaatlicher Ebene verabschiedet werden dürfen und welche nicht.

Wahrscheinlich wird Bushs Nachfolger - unabhängig davon, wer die Wahl gewinnt - wesentlich offener sein fuer eine weltweite Klimaschutzpolitik als sein Vorgänger: Von ihrer Blockadeposition in Fragen der Klimapolitik könnten die USA also künftig Abstand nehmen.

Folgende Fragen stehen im Fokus der Diskussion:
Welche Klimaschutz-Gesetze und Initiativen gibt es auf
bundesstaatlicher und kommunaler Ebene in den USA? Wer setzt sich schon jetzt für Klimaschutz ein, wer ist dagegen? Welche Rolle spielt das Klimathema im Wahlkampf? Welche Positionen vertreten die beiden großen Parteien und deren potenzielle Kandidaten? Welche Rolle wird die Klimapolitik für die Wahlentscheidung der Waehler spielen? Welche Entwicklungen sind nach den US-Wahlen zu erwarten? Werden die USA mit einem neuen Präsidenten ihre `Blockadeposition` in der internationalen Klimapolitik aufgeben?