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Autor*innengespräch

Montag, 05. Dezember 2022 20.00 – 21.30 Uhr In meinem Kalender speichern

Autor*innengespräch

»Klimarassismus«

Der Kampf der Rechten gegen die ökologische Wende

Dass Nazis, Schwurbler und rechte Parteien nicht zu den progressivsten Menschengruppen gehören, ist sicherlich nichts Neues. Weltweit werden Demokratien von rechten Kräften zersetzt und angegriffen. Haben sie Erfolg, geht es ab zurück in die Vergangenheit. Doch was hat das alles mit dem Klima zu tun?
Matthias Quent, Soziologe, Rechtsextremismusforscher und Autor hat sich gemeinsam mit Christoph Richter und Axel Salheiser dieser Frage angenommen und kommt zu dem Schluss: Klima und Menschenwürde sind untrennbar verwoben. Die Klimakrise ist ein globales Problem, aber nicht alle erfahren ihre Auswirkungen gleichermaßen. Wer wo lebt und wie viel hat, ist dabei wesentlich. Und in Feldern sozialer Ungleichheit lassen Rassismus und Armenhass nicht lange auf sich warten. Doch um das zu vertuschen, leugnen Rechte, dass es die menschengemachte Klimakrise überhaupt gibt, und verbannen Erderwärmung und Gletscherschmelze ins Reich der Phantasie. Salon-Moderatorin Mariel Reichard hakt nach, wie sich die ökologische Wende trotz Widerstand fortsetzen lässt, was die Strategien rechter Kräfte sind und wie man sie durchbrechen kann.

Eine Veranstaltung in der Reihe um.welt.sorgen, in der wir gemeinsam mit unserem Kooperationspartner, dem Literarischen Salon der Leibniz Universität Hannover allen Fragen rund um die Themen Klimakrise, Nachhaltigkeit, Umwelt(schutz) und Ökologie nachgehen. In dieser Reihe können und sollen Wissenschaftler:innen ebenso zu Wort kommen wie Autor:innen, Politiker:innen, Journalist:innen oder Künstler:innen. Wir wollen damit einem der dringlichsten Themenkomplexe unserer Zeit auf den Grund gehen, nachhaken und Perspektiven schaffen für letztlich nichts anderes als den Erhalt unseres Planeten.

Veranstaltungsort: Conti-Foyer, Königsworther Platz 1, Hannover

Adresse
▶ Siehe Veranstaltungsbeschreibung
Veranstalter*in
Stiftung Leben & Umwelt / Heinrich-Böll-Stiftung Niedersachsen
Teilnahmegebühren
10/6€