- Montag, 27. November 2006 15.00 – 18.15 Uhr In meinem Kalender speichern
Konferenz: Gender Budgeting. Neue Perspektiven für die Gleichstellungspolitik?, Berlin
Konferenz
In der Politik ist nichts
geschlechtsneutral – das gilt auch für die
Finanz- und Haushaltspolitik. Solange die
Lebensweisen und gesellschaftlichen Rollen
von Männern und Frauen sich noch so stark
unterscheiden, wie sie es gegenwärtig tun,
wirken Budgetentscheidungen nicht in
gleicher Weise auf die Geschlechter. Ziel
des Gender Budgeting-Prozesses
ist es, einen geschlechtergerechten
Haushalt aufzustellen und die staatlichen
Finanzen auch zur Förderung der
Gleichstellung der Geschlechter
einzusetzen.<br>
<br>
Es ist Teil des Gender Budgeting-Prozesses
zu analysieren, wie Budget-entscheidungen
wirken und ob sie der Gleichstellung dienen
oder sie behindern. Auch der Dialog mit der
Zivilgesellschaft ist ein wichtiger
Bestandteil des Gender Budgeting-Prozesses.
Nur wer die haushaltspolitischen
Abläufe versteht und die Verteilung und
Wirkung der eingesetzten
Mittel beurteilen kann, ist zu einer
wirklichen Mitbestimmung in der Lage. Daher
ist es wichtig, die Bürgerinnen und Bürger
auf diesem
Gebiet aufzuklären und zu einer aktiven
Teilhabe zu befähigen.<br>
<br>
Eine erste Studie über die Möglichkeiten
einer Umsetzung von Gender
Budgeting auf der Bundesebene liegt nun
vor. Die Friedrich-Ebert-
Stiftung möchte mit der Veranstaltung die
Debatte über die Umsetzung
aufgreifen und einen Diskurs fördern, in
dem der Nutzen von Gender Budgeting für die
Gleichstellung der Geschlechter und eine
verstärkte demokratische Teilhabe an der
Haushaltspolitik im Mittelpunkt
stehen.<br>
<br>
Wir laden Sie herzlich ein, sich bei dieser
Konferenz zu informieren sowie mit
Expertinnen und Experten über den aktuellen
Stand und die Perspektiven von Gender
Budgeting zu diskutieren.<br>
<br>
Programm (PDF)