Mittwoch, 20. September 2006 19.00 – 21.00 Uhr In meinem Kalender speichern

Konsumromantik - Lieben und Leben im Kapitalismus

Was erwerben und konsumieren spätmoderne Menschen, wenn sie romantisch lieben? Nach welchen Kriterien erfolgt die Partnerwahl auf dem Markt der Möglichkeiten? Können selbst Liebes-, Fürsorge- und Familienbeziehungen marktförmig organisiert und als "Arbeit" gerecht entlohnt werden? Und hat der Kapitalismus am Ende vielleicht selbst eine eigene Art von Erotik vorzuweisen?<br> <br> Man hat es mit einem kapitalistisch-libidinösen Grundwiderspruch zu tun: Je leidenschaftlicher und hedonistischer der Mensch des Nachts und in der Freizeit leben und lieben möchte, desto härter muss er am Tage dafür arbeiten.<br> <br> <b>Mit</b>:<br> Eva Illouz (Hebrew University Jerusalem)<br> Dieter Thomä (Universität St. Gallen)<br>