- Montag, 21. Juni 2010 18.00 – 20.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Kriege im Namen des Friedens: Kann es einen gerechten Krieg geben ?
veranstaltet von `Friedrich Ebert Stiftung`
Kriege im Namen des Friedens:
Kann es einen gerechten Krieg geben?
Das Völkerrecht, das militärischer Gewalt Schranken setzen soll, wird in zahlreichen kriegerischen Auseinandersetzungen rund um den Globus immer wieder verletzt oder auch zur Rechtfertigung von Gewalt miss-braucht. Kriege und Terror mit barbarischer Vernichtung der Zivilbevölkerung haben die völkerrechtlichen Regelungen, die ihrem Schutz dienten, in Frage gestellt. Kann ein Krieg aber `gerecht` sein?
Die Frage ist in der öffentlichen Debatte auch im Hinblick auf Bundeswehreinsätze (Kosovo-Aktion der NATO, Afghanistan) gestellt worden. Sie ist aktuell, hat aber eine sehr alte Tradition. Das heute geltende völkerrechtliche Gewaltverbot ist eine der großen kulturellen Errungenschaften des letzten Jahrhunderts. Diese Grundregel des heutigen Völkerrechts und ihre anerkannten Ausnahmen (Selbstverteidigung, Mandate des Sicherheitsrats) müssen die Orientierung für eine kritische Bewertung moderner Militäreinsätze bleiben, auch wenn politische oder moralischethische Forderungen die Grenzen zulässiger militärischer Gewalt in die eine oder andere Richtung zu verschieben suchen.
Über dieses Thema wollen wir mit Herrn Prof. Michael Bothe diskutieren. Prof. Bothe ist Rechtswissenschaftler. Schwerpunkt seiner Tätigkeit ist der Bereich des Völkerrechts, insbesondere die Themen Friedenssicherungsrecht, Rüstungskontrolle und humanitäres Völkerrecht.
Wir bitten bis zum 14. Juni 2010 um Ihre Anmeldung.
(bei Anmeldung per E-Mail bitte Namen und Postanschrift aller Teilnehmer hinzufügen)
Bei Fragen zur barrierefreien Durchführung der Veranstaltung wenden Sie sich bitte vor der Veranstaltung an den/die für die Organisation verantwortliche/n FES-Mitarbeiter/in.
Friedrich Ebert Stiftung
Kann es einen gerechten Krieg geben?
Das Völkerrecht, das militärischer Gewalt Schranken setzen soll, wird in zahlreichen kriegerischen Auseinandersetzungen rund um den Globus immer wieder verletzt oder auch zur Rechtfertigung von Gewalt miss-braucht. Kriege und Terror mit barbarischer Vernichtung der Zivilbevölkerung haben die völkerrechtlichen Regelungen, die ihrem Schutz dienten, in Frage gestellt. Kann ein Krieg aber `gerecht` sein?
Die Frage ist in der öffentlichen Debatte auch im Hinblick auf Bundeswehreinsätze (Kosovo-Aktion der NATO, Afghanistan) gestellt worden. Sie ist aktuell, hat aber eine sehr alte Tradition. Das heute geltende völkerrechtliche Gewaltverbot ist eine der großen kulturellen Errungenschaften des letzten Jahrhunderts. Diese Grundregel des heutigen Völkerrechts und ihre anerkannten Ausnahmen (Selbstverteidigung, Mandate des Sicherheitsrats) müssen die Orientierung für eine kritische Bewertung moderner Militäreinsätze bleiben, auch wenn politische oder moralischethische Forderungen die Grenzen zulässiger militärischer Gewalt in die eine oder andere Richtung zu verschieben suchen.
Über dieses Thema wollen wir mit Herrn Prof. Michael Bothe diskutieren. Prof. Bothe ist Rechtswissenschaftler. Schwerpunkt seiner Tätigkeit ist der Bereich des Völkerrechts, insbesondere die Themen Friedenssicherungsrecht, Rüstungskontrolle und humanitäres Völkerrecht.
Wir bitten bis zum 14. Juni 2010 um Ihre Anmeldung.
(bei Anmeldung per E-Mail bitte Namen und Postanschrift aller Teilnehmer hinzufügen)
Bei Fragen zur barrierefreien Durchführung der Veranstaltung wenden Sie sich bitte vor der Veranstaltung an den/die für die Organisation verantwortliche/n FES-Mitarbeiter/in.