- Mittwoch, 25. Mai 2011 19.00 – 21.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Kultur im Wandel - Wandel durch Kultur
Lesung und Gespräch mit dem ägyptischen Autor Khaled Alaa
Mit
Khaled Alaa, Autor
Moderation: Sylke Berlin
Alaa Khaled (geboren 1960 in Alexandria, Ägypten, Stipendiat im Heinrich Böll-Haus Langenbroich) ist ein Grenzgänger. Nach dem Studium der Biochemie wurde er Poet, Essayist und Romanautor.
Unermüdlich bemüht, aus jeder Enge und Beschränkung auszubrechen, hebt er im Schreiben die formalen Trennungslinien zwischen den Genres auf, bewegt sich zwischen ihnen. Als Lyriker ist er im Prosagedicht zu Hause.
Seine journalistischen Texte weisen literarischen Charakter auf, und seine Prosa ist teils poetisch, teils journalistisch gefärbt. Khaled ist ein entschiedener Gegner jeglicher Normen, die dem Einzelnen vorgeschriebene Denk- und Verhaltensmuster aufzwingen. So zieht sich sein Verständnis vom „Ich als Subjekt“ wie ein roter Faden durch sein gesamtes schriftstellerisches Werk.
Bekannt ist Khaled auch als Herausgeber der Kulturzeitschrift „Amkenah“, die, 1999 gegründet, in der gesamten arabischen Welt hohes Ansehen genießt. „Amkenah“`(„Orte“) versteht sich als Forum einer sprachlich und künstlerisch unkonventionellen, alltagsnahen Auseinandersetzung mit dem „Ort“ als konkretem Raum, aber auch als ideellem Konzept.
Khaleds Reportage Everything Happens Quietly With No Surprises (Alexandria 12/2004) wurde 2005 für den Lettre Ulysses Award nominiert.
Die Heinrich-Böll-Stiftung hat Alaa Khaled zu einer Lesung und zu einem Gespräch über sein Schaffen und seine Sicht auf die Umbrüche in der arabischen Welt eingeladen.
Welchen Einfluss hat der „arabische Frühling“ auf das Schaffen von Alaa Khaled? Wie sieht er die Zukunft künstlerischer Arbeit in Ägypten?
Wo stehen ägyptische Journalisten und Kulturschaffende im „arabischen Frühling“? Und wie äußert sich der Umbruch im kulturellen Bereich?
Khaled Alaa, Autor
Moderation: Sylke Berlin
Alaa Khaled (geboren 1960 in Alexandria, Ägypten, Stipendiat im Heinrich Böll-Haus Langenbroich) ist ein Grenzgänger. Nach dem Studium der Biochemie wurde er Poet, Essayist und Romanautor.
Unermüdlich bemüht, aus jeder Enge und Beschränkung auszubrechen, hebt er im Schreiben die formalen Trennungslinien zwischen den Genres auf, bewegt sich zwischen ihnen. Als Lyriker ist er im Prosagedicht zu Hause.
Seine journalistischen Texte weisen literarischen Charakter auf, und seine Prosa ist teils poetisch, teils journalistisch gefärbt. Khaled ist ein entschiedener Gegner jeglicher Normen, die dem Einzelnen vorgeschriebene Denk- und Verhaltensmuster aufzwingen. So zieht sich sein Verständnis vom „Ich als Subjekt“ wie ein roter Faden durch sein gesamtes schriftstellerisches Werk.
Bekannt ist Khaled auch als Herausgeber der Kulturzeitschrift „Amkenah“, die, 1999 gegründet, in der gesamten arabischen Welt hohes Ansehen genießt. „Amkenah“`(„Orte“) versteht sich als Forum einer sprachlich und künstlerisch unkonventionellen, alltagsnahen Auseinandersetzung mit dem „Ort“ als konkretem Raum, aber auch als ideellem Konzept.
Khaleds Reportage Everything Happens Quietly With No Surprises (Alexandria 12/2004) wurde 2005 für den Lettre Ulysses Award nominiert.
Die Heinrich-Böll-Stiftung hat Alaa Khaled zu einer Lesung und zu einem Gespräch über sein Schaffen und seine Sicht auf die Umbrüche in der arabischen Welt eingeladen.
Welchen Einfluss hat der „arabische Frühling“ auf das Schaffen von Alaa Khaled? Wie sieht er die Zukunft künstlerischer Arbeit in Ägypten?
Wo stehen ägyptische Journalisten und Kulturschaffende im „arabischen Frühling“? Und wie äußert sich der Umbruch im kulturellen Bereich?
- Veranstalter*in
- Heinrich-Böll-Stiftung - Bundesstiftung Berlin