- Sonntag, 01. November 2009 – Sonntag, 22. November 2009 In meinem Kalender speichern
Kunst im Schaufenster - Ausstellung: Fata Morgana in den Schaufenstern des LSD
Fata Morgana – Kunst im Schaufenster
Die Diskussion um ein mögliches „Laufhaus“ im Hause einer Filiale des LSD in der Potsdamer Straße hat das Rotlichtmilieu im Kiez wieder in die Schlagzeilen gebracht. Historisch gesehen gehört die Straßenprostitution zu diesem Viertel, einem urbanen und vitalen Quartier mit einer buntgemischten Bewohnerschaft aus Alteingesessenen und Zugewanderten. Immer wieder haben sich die Menschen, die hier leben und arbeiten, mit den Problemen, die Prostitution mit sich bringt, auseinandersetzen und arrangieren müssen.
Jetzt äußern sich vier ortsansässige Künstler mit einem Projekt in diesem Brennpunkt: „Kunst im Schaufenster“: Walter Gramming, Gerhard Haug, Rolf Hemmerich und Anita Staud. Sie antworten in den Schaufenstern des LSD, einem „Erotik-Kaufhaus“, mit ihren Kunst-Installationen auf Konfliktthemen: Liebe, Sex und Triebe. Das Verhältnis von Mann und Frau. Mytho-logie und Religion. Ethik und Moral.
Künstler loten die strittige Realität aus, transformieren sie in Chiffren und ermöglichen den Betrachtern eine neue, eigene Deutungshoheit.
Die Künstler:
Walter Gramming, Gerhard Haug, Rolf Hemmerich und Anita Staud haben ein gemeinsames Ausstellungskonzept und ihre individuellen Stellungnahmen als WORK IN PROGRESS entwickelt.
Anita Staud zeigt anstelle von Dingen, die sich üblicherweise in der Auslage eines Erotik-Kaufhauses befinden, Fundstücke aus ihren Studien im Frauentreff Olga: Porträts von Prostituierten und Zeichnungen, die die Frauen selbst angefertigt haben.
Walter Gramming setzt sich gesellschaftskritisch mit „Gute Arbeit (für alle)“ auseinander. Gerhard Haug bezieht sich allegorisch auf künstlerische Traditionen und reflektiert Mythen der Menschheit. Rolf Hemmerich verbildlicht und verortet Tabuzonen, die sich gemeinhin einer unmittelbaren Darstellung eher entziehen.
Der Ort:
Der Künstlergruppe wurde für eine temporäre Kunstausstellung die gesamte Schaufensterfront des LSD zur Verfügung gestellt. Der dortige Straßenraum steht im Fokus öffentlicher Auseinandersetzungen zum Thema Prostitution und Gesellschaft und ist deshalb bestens geeignet, hier dazu Stellung zu nehmen.
Kunst im Schaufenster
Die Diskussion um ein mögliches „Laufhaus“ im Hause einer Filiale des LSD in der Potsdamer Straße hat das Rotlichtmilieu im Kiez wieder in die Schlagzeilen gebracht. Historisch gesehen gehört die Straßenprostitution zu diesem Viertel, einem urbanen und vitalen Quartier mit einer buntgemischten Bewohnerschaft aus Alteingesessenen und Zugewanderten. Immer wieder haben sich die Menschen, die hier leben und arbeiten, mit den Problemen, die Prostitution mit sich bringt, auseinandersetzen und arrangieren müssen.
Jetzt äußern sich vier ortsansässige Künstler mit einem Projekt in diesem Brennpunkt: „Kunst im Schaufenster“: Walter Gramming, Gerhard Haug, Rolf Hemmerich und Anita Staud. Sie antworten in den Schaufenstern des LSD, einem „Erotik-Kaufhaus“, mit ihren Kunst-Installationen auf Konfliktthemen: Liebe, Sex und Triebe. Das Verhältnis von Mann und Frau. Mytho-logie und Religion. Ethik und Moral.
Künstler loten die strittige Realität aus, transformieren sie in Chiffren und ermöglichen den Betrachtern eine neue, eigene Deutungshoheit.
Die Künstler:
Walter Gramming, Gerhard Haug, Rolf Hemmerich und Anita Staud haben ein gemeinsames Ausstellungskonzept und ihre individuellen Stellungnahmen als WORK IN PROGRESS entwickelt.
Anita Staud zeigt anstelle von Dingen, die sich üblicherweise in der Auslage eines Erotik-Kaufhauses befinden, Fundstücke aus ihren Studien im Frauentreff Olga: Porträts von Prostituierten und Zeichnungen, die die Frauen selbst angefertigt haben.
Walter Gramming setzt sich gesellschaftskritisch mit „Gute Arbeit (für alle)“ auseinander. Gerhard Haug bezieht sich allegorisch auf künstlerische Traditionen und reflektiert Mythen der Menschheit. Rolf Hemmerich verbildlicht und verortet Tabuzonen, die sich gemeinhin einer unmittelbaren Darstellung eher entziehen.
Der Ort:
Der Künstlergruppe wurde für eine temporäre Kunstausstellung die gesamte Schaufensterfront des LSD zur Verfügung gestellt. Der dortige Straßenraum steht im Fokus öffentlicher Auseinandersetzungen zum Thema Prostitution und Gesellschaft und ist deshalb bestens geeignet, hier dazu Stellung zu nehmen.