Samstag, 29. Oktober 2005 11.00 – 18.00 Uhr In meinem Kalender speichern

Labor Brandenburg – Diskussionen zur Bürgergesellschaft in unserem Land

Leere Räume – Leerstehende Gebäude - Ansätze, Experimente und Perspektiven

Mit dieser Veranstaltung wollen wir die Reihe „Labor Brandenburg – Diskussionen zur Bürgergesellschaft in unserem Land“ beginnen. Die Diskussionen werden immer am Samstag in loser Folge stattfinden. Mit der Veranstaltungsreihe sollen aktuelle Themen im Land Brandenburg aufgegriffen werden. Initiativen, Experimente, Ideen, und Ansätze für eine aktive Bürgergesellschaft sollen in die Diskussion gebracht werden. Die Veranstaltungen sollen einen Raum bieten um zwischen politischer Kreativität und politischer Realität eine Brücke zu schlagen.<br><br> Brandenburg steht vor großen Herausforderungen: Demografischer Wandel, fehlende Landesfinanzen, immer noch hohe Arbeitslosigkeit, perspektivlose Jugendliche und Überalterung im ländlichen Raum, wirtschaftliche Schwäche. Lösungen können nicht mehr nur von der Politik erwartet werden. Was kann getan werden, wo könnten Ansätze sein und wo lassen sich Diskussionen anzetteln, die Handlungsmöglichkeiten aufzeigen?<br><br> Unsere erste Diskussion widmet sich einem drängenden Problem, das durch den demografischen Wandel und die Abwanderung entsteht. Immer mehr Gebäude stehen leer. Manche werden abgerissen. Manche bleiben leer. Eine Folge des demografischen Wandels sind ebenfalls Schulschließungen. Schulen ohne Kinder bleiben zurück, zum Teil stehen sie in der Mitte des Ortes. Was kann man mit diesen Gebäuden machen? Können sie neue Orte des Lernens oder für kreative Ideen werden? Wie könnte es organisiert werden? Was für Möglichkeiten gibt es? Wie kann sich die Bürgergesellschaft organisieren? Gibt es gute Modelle für Zwischennutzungen?
Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg
Veranstalter*in
Landesstiftung Brandenburg