Samstag, 09. März 2019 /
Hannover

Ladies Lunch on Tour 2019 | Sisterhood?! Über Begegnungen und Grenzen feministischen Aktivismus

Die Kaffeetafel ist gedeckt. Wir laden ein zu Gesprächen, Präsentationen und Praxis

Datum, Uhrzeit
Sa., 09. März 2019,
14.30 – 17.15 Uhr In meinem Kalender speichern
Adresse
Siehe Veranstaltungsbeschreibung
Veranstalter/in
Landesstiftung Niedersachsen (Leben & Umwelt)
Rechtliches
Allgemeine Geschäftsbedingungen

Auftaktveranstaltung | Hannoversches Frauenbündnis zum Internationalen Frauentag 2019

Sisterhood – ein Begriff, der unmittelbar das Gefühl vermittelt über Grenzen hinaus Seite an Seite mit Frauen zu stehen, Verbündete im Geiste zu sein und sich gemeinsam für politische Forderungen stark zu machen. Doch können wir im feministischen Aktivismus von Sisterhood (Schwesternschaft) sprechen? Sprechen wir alle mit einer Stimme?

Die Herausforderungen, vor denen Frauen stehen, scheinen sich auf den ersten Blick weltweit zu wiederholen. Ungleichbehandlung im Erwerbs- und Privatleben, sexualisierte Gewalt, der Kampf um rechtliche Gleichstellung. Afro-Amerikanischer Frauen prägten das Konzept von Sisterhood maßgeblich in ihrem Aktivismus, der sich gegen Sexismus und Rassismus stellte. Wie lässt sich der Begriff im heutigen Kontext neu denken und praktizieren? Wo gibt es Ansätze von Sisterhood und sollte es eigentlich das Ziel feministischen Aktivismus sein?

Eine Veranstaltung für Frauen*.

Mit:

Amina Yousaf studiert Sozialwissenschaften mit dem Schwerpunkt Geschlechterforschung in Göttingen. Neben dem Studium beschäftigt sie sich mich Hochschulpolitik und Feminismus. Daneben hat sie sich in den letzten Jahren viel mit Hass im Netz beschäftigt. Von 2011 bis 2013 war sie im Bundesvorstand der Juso Hochschulgruppen.

Gianna Pargätzi ist Teil des künstlerischen Leitungsteams von CHICKS*. CHICKS* freies performancekollektiv vereinen Expert*innen, Jugendliche und interdisziplinäre
Künstler*innen im Gedanken eines queerfeministischen Netzwerks. In ihren interaktiven und installativen Performances hinterfragen sie gesellschaftliche Bilder von Identität und Geschlecht in Popkultur, Medien, Politik und entwickeln Alternativentwürfe.

Janine Sachs ist im erweiterten Vorstand des Queeren Netzwerk Nds. (QNN) - für den Bereich TiN – Trans* in Niedersachsen engagiert und leitet die Selbsthilfegruppe
Trans*parenz in Hannover.

Saboura M. Naqshband studierte Arabistik, Politikwissenschaft und Sozial- und Kulturanthropologie in London, Kairo und Berlin. Sie ist als Antidiskriminierungs- und Empowerment- Trainerin tätig und arbeitet v. a. zu den Themen (anti-muslimischer) Rassismus, Muslimischer Feminismus und Religion, Gender und Sexualität. Außerdem engagiert sie sich global in intersektionalen, feministischen Bündnissen und für die südasiatische Diaspora
in Europa. Parmida Zareie ist Studentin an der Leibniz Universität Hannover und studiert im Master Advanced Anglophone Studies Master.

Prof. Dr. Paula-Irene Villa ist Diplom-Sozialwissenschaftlerin, seit 2008 Professorin für Soziologie/Gender Studies an der LMU. Forschungs- und Lehrschwerpunkte sind: Soziologische und Geschlechtertheorien, Kultur- und Körpersoziologie, Biopolitik, Elternschaft, Gender & Science. Sie ist u.a. im Vorstand der wissenschaftlichen Fachgesellschaft GeschlechterStudien und im Konzil der Deutschen Gesellschaft für Soziologie.

Moderation: Anna-Lena Oldehus und Abigail Fagan (beide Englisches Seminar, LUH)

Anmeldungen: info@slu-boell.de

Veranstaltungsort: Kulturzentrum Pavillon, Lister Meile 4, Hannover

Veranstalterin: Stiftung Leben & Umwelt / Heinrich-Böll-Stiftung Nds., Warmbüchenstraße 17, 30159 Hannover, www.slu-boell.de, info@slu-boell.de

In Kooperation mit: Leibniz Universität Hannover, Englisches Seminar, Kulturzentrum Pavillon, Heinrich-Böll-Stiftung / Gunda-Werner-Institut

Im Rahmen des Hannoverschen Frauenbündnis 08. März

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