- Dienstag, 06. Mai 2008 18.00 – 21.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Ladies Lunch On Tour
Das neue Unterhaltsrecht - Das Ende der Versorgungsehe, die keine (mehr) war
Seit Januar gilt das neue Unterhaltsrecht. Es räumt Kindern aus der alten und neuen Verbindung - gleich ob ehelich oder nicht - Vorrang vor der Kinder betreuenden Person ein.
Zu Gunsten der Zweitfamilien und unter Berücksichtigung kürzerer Ehen haben die Gerichte künftig mehr Möglichkeiten, den nachehelichen Unterhalt zu befristen oder der Höhe nach zu begrenzen. Von dem Kinder betreuenden Elternteil wird künftig früher als heute die Wiederaufnahme einer Erwerbstätigkeit erwartet. Der Grundsatz der Eigenverantwortung wird ausdrücklich im Gesetz verankert.
· Wird damit die letzte Machtbastion der Ehefrauen geschleift?
· Werden auf diesem Weg Frauen zur eigenständigen Existenzsicherung gezwungen?
· Werden Frauen, die unter anderen Voraussetzungen geschieden wurden, in ihrem Vertrauensschutz betrogen? · Verabschieden Männer sich jetzt einfacher
in eine neue Familie; wird die serielle Monogamie von Männern begünstigt?
· Wird sich die Zahlungsmoral der Väter bessern?
· Wie steht es um den Existenz sichernden Unterhalt für Kinder?
· Werden jetzt bessere und mehr Betreuungsmöglichkeiten für Kinder geschaffen? Wo bleiben die Kinder in der Zwischenzeit?
Begrüßung:
Heike Schiller, Heinrich Böll Stiftung Baden-Württemberg
Es diskutieren:
Doris Morawe, Fachanwältin für Familienrecht und Mediatorin, Freiburg
Manuela Jorzik, Verband alleinerziehender Mütter und Väter BW, Fachanwältin für Familienrecht
Astrid Rothe-Beinlich, frauenpolitische Sprecherin im Bundesvorstand von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und Landessprecherin Thüringen
Moderation:
Carla Sappok, SWR, Stuttgart
Ladies Lunch möchte auch informelle Vernetzungsmöglichkeiten bieten: anschließend sind die Teilnehmerinnen zum Weiterdiskutieren beim Buffet eingeladen.
Die Veranstaltung findet statt im Rahmen des länderübergreifenden Projektes `Ladies Lunch on Tour` mehrerer Landesstiftungen der Heinrich Böll Stiftung und des Gunda-Werner-Instituts für Feminismus und Geschlechterdemokratie in der Bundesstiftung.
Zu Gunsten der Zweitfamilien und unter Berücksichtigung kürzerer Ehen haben die Gerichte künftig mehr Möglichkeiten, den nachehelichen Unterhalt zu befristen oder der Höhe nach zu begrenzen. Von dem Kinder betreuenden Elternteil wird künftig früher als heute die Wiederaufnahme einer Erwerbstätigkeit erwartet. Der Grundsatz der Eigenverantwortung wird ausdrücklich im Gesetz verankert.
· Wird damit die letzte Machtbastion der Ehefrauen geschleift?
· Werden auf diesem Weg Frauen zur eigenständigen Existenzsicherung gezwungen?
· Werden Frauen, die unter anderen Voraussetzungen geschieden wurden, in ihrem Vertrauensschutz betrogen? · Verabschieden Männer sich jetzt einfacher
in eine neue Familie; wird die serielle Monogamie von Männern begünstigt?
· Wird sich die Zahlungsmoral der Väter bessern?
· Wie steht es um den Existenz sichernden Unterhalt für Kinder?
· Werden jetzt bessere und mehr Betreuungsmöglichkeiten für Kinder geschaffen? Wo bleiben die Kinder in der Zwischenzeit?
Begrüßung:
Heike Schiller, Heinrich Böll Stiftung Baden-Württemberg
Es diskutieren:
Doris Morawe, Fachanwältin für Familienrecht und Mediatorin, Freiburg
Manuela Jorzik, Verband alleinerziehender Mütter und Väter BW, Fachanwältin für Familienrecht
Astrid Rothe-Beinlich, frauenpolitische Sprecherin im Bundesvorstand von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und Landessprecherin Thüringen
Moderation:
Carla Sappok, SWR, Stuttgart
Ladies Lunch möchte auch informelle Vernetzungsmöglichkeiten bieten: anschließend sind die Teilnehmerinnen zum Weiterdiskutieren beim Buffet eingeladen.
Die Veranstaltung findet statt im Rahmen des länderübergreifenden Projektes `Ladies Lunch on Tour` mehrerer Landesstiftungen der Heinrich Böll Stiftung und des Gunda-Werner-Instituts für Feminismus und Geschlechterdemokratie in der Bundesstiftung.