- Dienstag, 10. Mai 2011 18.00 – 19.30 Uhr In meinem Kalender speichern
Lateinamerika und der Rechtsstaat
veranstaltet von `Konrad Adenauer Stiftung`
Vor mehr als zwei Jahrzehnten begann sich die politische Landkarte in Lateinamerika zu verändern. Die Länder der Region hatten lange und fast flächendeckend unter Militärdiktaturen und Bürgerkriegen gelitten. Nun machten sie sich auf den demokratischen Weg. Moderne Verfassungen garantierten den Bürgern fortan verbriefte Grundrechte, die auch vor Gerichten eingeklagt werden können. So weit die Theorie. Die Wirklichkeit ist oft eine andere.
Die Überwindung autoritärer Regime ist nur teilweise gelungen; alte Machtstrukturen wirken bis heute fort und die Menschen verlieren ihre Hoffnung auf Gerechtigkeit.
Auch wenn die Länder Lateinamerikas in internationale Abkommen zum Grundrechtsschutz und der Verfassungsgerichtsbarkeit eingebunden sind, besteht vielerorts doch eine große Diskrepanz zwischen formulierter und gelebter Rechtsstaatlichkeit, was letztlich auch die Akzeptanz der Demokratie in Frage stellt.
Um diese Entwicklungen im Dialog zu analysieren und zu gewichten, möchte die Konrad-Adenauer-Stiftung Sie ganz herzlich zu einer Podiumsdiskussion einladen.
Programm
18:00 Uhr
Begrüßung
Hans-Hartwig Blomeier
Teamleiter Lateinamerika
18:10 Uhr
Diskussion
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Mario Fernández Baéza
Verfassungsrichter a.D., Chile
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Prof. Dr. h.c. Rudolf Mellinghoff
Richter des Bundesverfassungsgerichts, Karlsruhe
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Gisela Elsner
Koordinatorin Rechtsstaat der Konrad-Adenauer-Stiftung
Fragen aus dem Publikum
Moderation:
Sabine Porn
Inforadio (Rundfunk Berlin-Brandenburg)
19:30 Uhr
Ende der Veranstaltung
anschließend Imbiss
Die Diskussion wird aufgezeichnet und im Rahmen der Sendereihe Forum im Programm von Inforadio (93,1 MHz) ausgestrahlt.