- Samstag, 22. August 2009 – Donnerstag, 24. September 2009 In meinem Kalender speichern
Leben in Kriegszeiten – Frauen in Braunschweig 1939 bis 1949 | Ausstellung vom 22.8. bis 24.9.2009 in der Gedenkstätte KZ-Außenlager Braunschweig Schillstraße
Die Erinnerungen an den Zweiten Weltkrieg und die Nachkriegszeit sind bei der ältesten Generation noch sehr lebendig. Die Kriegsjahre sind für fast alle Menschen mit Furcht und Schrecken, aber auch mit großen Veränderungen in ihrem Alltagsleben und in ihrer Lebensplanung verbunden gewesen. Gerade für Frauen bedeuteten die Jahre zwischen 1939 und 1949 einen harten Einschnitt in die üblichen Alltagsroutinen und die vorherrschenden Rollenzuweisungen. Ohne die einberufenen Männer hatten sie ein Leben inmitten von Bombenkrieg und Versorgungsengpässen zu organisieren. Und ohne die toten oder kriegsgefangenen Männer räumten sie nach Kriegsende die Trümmer beiseite und mussten für Obdach und Essen für die Familien sorgen. Und die Perspektiven auf diese Zeit erweitern sich noch, wenn man das Leben der zahlreichen ausländischen Frauen einbezieht, die die NS-Diktatur nach Deutschland verschleppt hatte.
Im Rahmen eines zweiwöchigen Workcamps haben sich junge Frauen aus Deutschland, Groß-Britannien und Polen auf die Spurensuche zum Leben der Groß- und Urgroßmuttergeneration im Braunschweig der Kriegszeit begeben. Sie haben die Bestände des Frauenarchivs im Stadtarchiv ausgewertet und haben die Briefe gelesen, die der Historiker Dr. Karl Liedke Mitte der 1990er Jahre von polnischen Frauen erhielt.
Das Gespräch mit Zeitzeuginnen ergänzte die gewonnenen Eindrücke. Private Fotos wurden außerdem gesichtet.
Die Ergebnisse dieser Suche nach der Lebensgeschichte von Frauen dokumentiert die Ausstellung. Die Biografien von einzelnen Frauen stehen dabei im Mittelpunkt.
Im Rahmen eines zweiwöchigen Workcamps haben sich junge Frauen aus Deutschland, Groß-Britannien und Polen auf die Spurensuche zum Leben der Groß- und Urgroßmuttergeneration im Braunschweig der Kriegszeit begeben. Sie haben die Bestände des Frauenarchivs im Stadtarchiv ausgewertet und haben die Briefe gelesen, die der Historiker Dr. Karl Liedke Mitte der 1990er Jahre von polnischen Frauen erhielt.
Das Gespräch mit Zeitzeuginnen ergänzte die gewonnenen Eindrücke. Private Fotos wurden außerdem gesichtet.
Die Ergebnisse dieser Suche nach der Lebensgeschichte von Frauen dokumentiert die Ausstellung. Die Biografien von einzelnen Frauen stehen dabei im Mittelpunkt.
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