Veranstaltung
- Donnerstag, 06. Juni 2024 18.00 – 20.00 Uhr In meinem Kalender speichern
LENINGRAD – 27. JANUAR 1944
Die Belagerung durch die deutsche Wehrmacht verursachte in der Stadt Leningrad die größte demographische Katastrophe der Kriegsgeschichte. An Artilleriebeschuss, Bomben und vor allem an Hunger starben über eine Million Menschen. Der Vortrag thematisiert die Blockade Leningrads aus einer historischen und einer erinnerungskulturellen Perspektive. Vorgestellt werden Erinnerungen von Blockadeüberlebenden, die letztes Jahr gesammelt und ausgewertet wurden. Die Veranstaltung ist ein Beitrag, um Leerstellen deutscher Erinnerungskultur zu füllen und den Blick insbesondere auf die verheerenden Verbrechen des Nationalsozialismus in Ost-Mitteleuropa zu richten.
Katja Makhotina ist Professorin für die Neuere Geschichte Osteuropas an der Universität Göttingen. Einer breiteren Öffentlichkeit wurde sie durch ein gemeinsam mit Franziska Davies veröffentlichtes Buch bekannt: „Offene Wunden Osteuropas. Reise zu den Erinnerungsorten des Zweiten Weltkrieges“, Darmstadt 2022.
Veranstaltungsort:
ZeitZentrum Zivilcourage
Theodor-Lessing-Platz 1A
30159 Hannover
Weitere Informationen:
Zentrale Angelegenheiten Kultur
ZeitZentrum Zivilcourage
Telefon: 0511 / 168 - 42088
erinnerungskultur@hannover-stadt.de
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