Online-Seminar
- Dienstag, 13. September 2022 10.00 – 16.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Let´s talk about Rassismus. Rassismuskritisch denken und handeln
*Pflicht: alle Mitarbeitende; Optional: Studentische Mitarbeitende, Praktikant*innen
In dem Einführungsworkshop zu unserem Schwerpunktthema „Vielfalt stärken – Gemeinsam gegen Rassismus“ bieten euch die Trainerinnen ManuEla Ritz und Anja Schütze an, sich unserem Schwerpunktthema zu näheren, Fragen zu stellen, zu reflektieren und sich auszutauschen.
Rassismus ist allgegenwertig und betrifft alle Menschen, wenn auch auf unterschiedliche Weise. Trotzdem ist es nicht einfach über Rassismus zu sprechen. In diesem Workshop wollen wir erkunden, wie rassistische Erzählungen oder Bilder in unserem Alltag verankert sind und uns geprägt haben. Wir wollen gemeinsam bisher unbewusste Wahrnehmungsmuster, Denkweisen und Sprach_Handlungen ergründen. Es geht darum, in einen gemeinsamen Prozess der Bewusstmachung und des Lernens einzutreten. Dies ist eine wichtige Voraussetzung, antirassistisch bzw. rassismuskritisch zu leben, zu arbeiten und sich zu engagieren. In der Fortbildung geht es um folgende Fragen: Was ist Rassismus? Wo kommt er her? Wie funktioniert er? Es geht um Geschichte und Wirkung von Rassismus sowie um die eigene Positionierung innerhalb des Systems Rassismus. In diesem Zusammenhang beschäftigen wir uns mit Privilegien und dem verantwortungsbewussten Umgang damit.
Ziel der Fortbildung ist es, eine rassismuskritische Perspektive weiter zu entwickeln, die im Alltag und im Arbeitskontext umgesetzt werden kann. Die Fortbildung ist eine Mischung aus Inputs und praktischen Übungen mit Wort, Bild und Film und Raum für Austausch.
Anja Schütze ist diplomierte Kultur- und Medienpädagogin. Seit 2003 arbeitet sie als Bildungsreferentin für die Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung und ist dort schwerpunktmäßig mit der inklusiven Öffnung und Diversifizierung der Freiwilligendienste und des Verbandes beschäftigt. Seit 2007 arbeitet sie als freiberufliche Trainerin zu Diversität und Diskriminierung.
ManuEla Ritz ist eine Schwarze ostdeutsche cis hetera Frau und Mutter, Freundin, Partnerin, Autorin und Teamerin, die keine Erfahrungen damit hat, in der Gesellschaft behindert zu werden, aber weiß, wie es ist, als Krebsüberlebende durchs Leben zu gehen. Die bildungspolitischen Arbeitsschwerpunkte von ManuEla Ritz liegen in den Lebensrealitäten Rassismus und Empowerment für mit Menschen mit Rassismuserfahrungen, Adultismus und kritisches Erwachsensein und in der Thematisierung der ost-west-deutschen Beziehungen als Diskriminierungsverhältnis.