- Mittwoch, 10. November 2004 17.00 – 21.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Lüneburg: Im Spannungsfeld zwischen Hochwasser und Naturschutz
Elbe, Oder und Donaugebiet
Hochwasserkatastrophen der letzten Jahre
in und außerhalb Europas haben die
Notwendigkeit eines vorsorgenden
Hochwasserschutzes eindringlich vor
Augen geführt. In Mittel- und Osteuropa
sind –anders als bei uns -Flüsse wie Elbe,
Oder und Donau noch relativ
naturnah.<br><br>
„Den Flüssen mehr Raum geben“ - lautet
das Motto einer neuen Flusspolitik, mit der
natürliche Überschwemmungsgebiete
erhalten oder wieder-hergestellt werden
sollen. Instrumente zur Wieder-herstellung
lebendiger und naturnaher Flüsse sind
bereits vorhanden. <br><br>
Europäische Vorgaben wie die
Wasserrahmen-richtlinie (WRRL) und die
Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie (FFH-RL)
müssen an Elbe, Oder und im Morava-
Donau-Gebiet konsequent und den Fluss-
gebietseinheiten entsprechend
länderübergreifend umgesetzt werden.
Wie kann dies in Deutschland, aber auch in
den neuen EU-Ländern Tschechien und
Polen gelingen? <br><br>
<b>Mit</b>:<br>
Romuald Buryn, Leiter des
Nationalparks „Unteres Odertal“<br>
Jaroslav Ungerman, Unie pro reku
Moravu<br>
Gerd Wach, Wassernetz –Umweltnetzwerk
WRRL Niedersachsen-Bremen<br>
Sylvia Kruse, Nexus Institut Berlin<br>
Klaus-Jürgen Steinhoff,
Biosphärenreservat "Niedersächsische
Elbtalaue"<br>
Dr. E. Paul Dörfler, BUND Elbe-Projekt<br>
Dr. Marita Wudtke, BUND Landesverband
Niedersachsen e.V. (Moderation)<br>
Ulrich Löb, Stiftungsrat Stiftung Leben und
Umwelt (Moderation)
- Veranstalter*in
- Stiftung Leben & Umwelt / Heinrich-Böll-Stiftung Niedersachsen