Dienstag, 17. Juni 2008 10.00 – 17.30 Uhr In meinem Kalender speichern

Mehr Mobilität, aber klimagerecht

Veranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung

Ausgelöst durch den Klimawandel werden der Verkehr und seine Folgen auf die Umwelt zunehmend kritisch diskutiert. Es geht längst nicht mehr um die Umkehrung des Klimawandels, sondern nur um das Vermeiden weiterer Schäden. Aus diesem Grund soll bis zum Jahre 2020 der Ausstoß an Treibhausgasen um 40 Prozent reduziert werden. Hierzu sollen im Verkehrssektor der Anteil erneuerbarer Energien erhöht und die Energieeffizienz gesteigert werden. Ziel ist es, ein hohes Maß an Mobilität bei gleichzeitiger Verminderung der externen Kosten sicherzustellen.
Sind diese Ziele zu erreichen und wie sind sie zu erreichen? Im Gegensatz zu anderen Wirtschaftsbereichen haben die CO2 Emissionen des Verkehrssektors seit 1990 um 5,4 Prozent zugenommen - durch ein steigendes Verkehrsaufkommen und die Überkompensation von Effizienzgewinnen aufgrund von Leistungs- und Komfortsteigerungen. Da bis zum Jahr 2020 von einem weiteren Anstieg der Verkehrsleistung auszugehen ist, werden die verstärkte Nutzung erneuerbarer Energien und die Steigerung der Effizienz nicht ausreichen, um Treibhausgasemissionen deutlich zu reduzieren. Somit muss ein großer Teil der Einsparungen durch ein verändertes Nutzerverhalten und damit durch Verlagerung, durch Lenkung sowie durch Vermeidung von Verkehr erreicht werden.
Auf der gemeinsamen Veranstaltung des DGB und des Arbeitskreises Innovative Verkehrspolitik der Friedrich-Ebert-Stiftung `Mehr Mobilität, aber klimagerecht` wollen wir zusammen mit Ihnen diskutieren, mit welchen konkreten Maßnahmen und Instrumenten Politik und Industrie in den Bereichen Fahrzeugbau, alternative Kraftstoffe und Nutzerverhalten eine klimagerechte Mobilität gewährleisten können - bei steigendem Verkehrsaufkommen und sich veränderndem Mobilitätsbedarf.
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