- Dienstag, 26. April 2016 19.00 – 21.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Mein Theresienstädter Tagebuch 1943-1944
Lesung mit der Zeitzeugin und Tagebuchautorin Helga Pollak-Kinsky und der Herausgeberin des Buches Hannelore Brenner
Helga Pollak-Kinsky, geboren am 28. Mai 1930 in Wien, war zwölf Jahre alt, als sie im Januar 1943 mit ihrem Vater Otto Pollak ins Ghetto Theresienstadt deportiert wurde. Vom 27. Januar 1943 bis zum 23. Oktober 1944 lebte sie im Mädchenheim L 410, Zimmer 28. Dort zog sie sich immer wieder zurück, um ihrem Tagebuch ihre Erlebnisse, Eindrücke und Gedanken anzuvertrauen.
Im Oktober 1944 wurde Helga Pollak-Kinsky nach Auschwitz deportiert, von dort nach Oederan, einem Außenlager des KZ Flossenbürg. Im April 1945 geriet sie wieder zurück nach Theresienstadt, wo sie mit ihrem Vater, der ihr Tagebuch aufbewahrt hatte, die Befreiung erlebte.
Die Wirkungsgeschichte ihres originalen Tagebuchs ist eng verbunden mit dem Buch Die Mädchen von Zimmer 28, das ohne Helga Pollak-Kinskys detailreiche Momentaufnahmen nicht zustande gekommen wäre. Erstmals ist nun das gesamte Tagebuch zusammen mit den Aufzeichnungen ihres Vaters Otto Pollak publiziert worden.
Helga Pollak-Kinsky liest gemeinsam mit Hannelore Brenner aus dem 2014 bei Edition Room 28 erschienenen Buch Mein Theresienstädter Tagebuch 1943-1944 und die Aufzeichnungen meines Vaters Otto Pollak. Im Anschluss gibt es ein Gespräch mit der Zeitzeugin.
Das Ensemble Zwockhaus spielt Lieder des Theresienstädter Kabaretts und von Ilse Weber.
Ort: Rathaus Schöneberg, Goldener Saal
Die Veranstaltung wird realisiert mit Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin.
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- Veranstalter*in
- Landesstiftung Berlin (Bildungswerk)