- Dienstag, 11. Juli 2006 18.00 – 20.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Menschenhandel und Sicherheitspolitik
Vortragsreihe: Sklaverei heute
Das Verbot der Sklaverei gehört zu den
absoluten und notstandsfesten
Menschenrechten. Dennoch befinden sich
weltweit zahlreiche Menschen
in Verhältnissen extremer Abhängigkeit, die
einer faktischen Sklaverei
gleichkommen. In Deutschland und Europa
sind dies etwa Betroffene von
Menschenhandel, Zwangsverheiratung oder
Zwangsprostitution.<br>
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Was sind Ursachen und Erscheinungsformen
zeitgenössischer Sklaverei?
Wann führen Arbeitsbedingungen irregulärer
Migranten und Migrantinnen
zu sklavereiähnlichen Praktiken? Welche
Parallelen und Unterschiede gibt es
zwischen heutigen Formen von Zwangsarbeit
und NS-Zwangsarbeit? Neben
diesen und anderen Aspekten werden
menschenrechtliche Instrumente und
politische Strategien zur Überwindung
dieser Menschenrechtsverletzungen
vorgestellt.<br>
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<b>Mit:</b><br>
<b>Bärbel Uhl</b>,
EU-Sachverständigengruppe Menschenhandel,
Brüssel<br>