- Mittwoch, 21. September 2005 19.00 – 22.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Menschenrechte und Minderheitenrechte in der Ukraine unter dem Aspekt der EU-Beitrittsperspektive: Das Beispiel der Krimtataren
Nach der großen Rückkehrwelle anfangs
der 1990er Jahre stagniert die
Repatriierung der ehemals deportierten
Krimtataren. Was kennzeichnet
nach „orangener Revolution“ und Aufruhr
die aktuelle Situation auf der Krim und in
Mittelasien, wo noch 150.000 Menschen auf
die Rückkehr in die Heimat warten? Was
sind die Ziele der krimtatarischen
Bewegung und welche Hindernisse gibt es
auf ihrem Weg nach Europa? Was können
Nichtregierungsorganisationen zum Aufbau
der Zivilgesellschaft auf der Krim
beitragen? Dies soll anhand von kurzen
Situationsbeschreibungen und einer
anschließenden Diskussion beleuchtet
werden.<br>
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Es diskutieren u.a.:<br>
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<b>Dr. Zafer Karatay</b>,<br>
Abgeordneter des krimtatarischen Meclis
(Nationalparlament), Regisseur und
Präsident der Stiftung für krimtatarische
Wissenschaft und Kultur (EMEL), <br>
<br>
<b>Prof. Dr. Swietlana
Czerwonnaja</b>,<br>
Universität Torun
(Polen), Akademie der Wissenschaften
Moskau,<br>
<br>
<b>Ablyaziz Veliyev</b>,<br>
Philologe, Lyriker, Publizist (Krim)
und<br>
<br>
<b>Mustafa Abdulcemil
Kÿrÿmoÿlu</b>,<br>
Abgeordneter der Hohen Rada, Kyiv,
Präsident des krimtatarischen Meclis,
Simferopol/Aqmescit<br>
<br>
<br>
Die Veranstaltung findet im Rahmen der
Krimtatarischen Kulturwoche Berlin
(19.09. –24.09.) statt. Die Woche bietet
neben politischen Diskussionen auch einen
abwechslungsreichen Einblick in die
krimtatarische Kultur mit
Theateraufführungen, Konzerten, Filmen
und Ausstellungen. Weitere Informationen
zur Kulturwoche unter der Internetseite <a
href="http://surgun.su.funpic.de"
target="_top">
surgun.su.funpic.de</a>
- Veranstalter*in
- Heinrich-Böll-Stiftung - Bundesstiftung Berlin