- Montag, 25. Juni 2007 – Dienstag, 26. Juni 2007 In meinem Kalender speichern
Menschlichkeit und Effizienz im Strafvollzug - Ökonomisierung: Chance als Hindernis erfolgreicher Integrationsarbeit?
Veranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung
Eine Fachkonferenz der Friedrich-Ebert-Stiftung in Kooperation mit der Bundesarbeitsgemeinschaft Soziale Arbeit im Justizvollzug
am Montag, 25. Juni und Dienstag, 26. Juni 2007
Gleiche Bedingungen für alle Menschen in der Bundesrepublik zu schaffen ist die Aufgabe des Staates. Dies gilt auch für Maßnahmen zur Integration bzw. der Resozialisierung von Straftäterinnen und Straftätern in unsere Gesellschaft.
Nach der Föderalismusreform und mit der damit beschlossenen Übertragung der Gesetzgebungskompetenzen über den Strafvollzug auf die Länder werden vermehrt ökonomische Gesichtspunkte im Zuge der Entwicklung und Ausgestaltung des Vollzugs diskutiert. Bewirkt dies auch Veränderungen unseres Umgangs mit abweichendem Verhalten insgesamt? Welche föderalen Unterschiede können wir hinnehmen, und wie viele Unterschiede in unserem Verständnis der Reintegration von Straftäterinnen und Straftätern hält das Gleichheitsgebot aus? Sind Menschlichkeit und Effizienz im Widerspruch oder ist ihre Verbindung ein alltägliches Grundmuster des menschlichen Umgang miteinander?
Der Strafvollzug ist dabei das Synonym für die mit der Globalisierung der Welt und der Ökonomisierung des gesellschaftlichen Zusammenlebens bereits in Gang befindlichen Veränderungsprozesse.
Wir wollen bei unserer Konferenz die Probleme und Chancen, die sich aus einer veränderten Grundhaltung in Bezug auf menschliche Unzulänglichkeiten ergeben, aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten, ihre Bedeutung für die Reintegration von Straftätern herausarbeiten und Lösungsmöglichkeiten unter veränderten Bedingungen diskutieren, die beides ermöglichen: Menschlichkeit und Effizienz.
www.fes.de
am Montag, 25. Juni und Dienstag, 26. Juni 2007
Gleiche Bedingungen für alle Menschen in der Bundesrepublik zu schaffen ist die Aufgabe des Staates. Dies gilt auch für Maßnahmen zur Integration bzw. der Resozialisierung von Straftäterinnen und Straftätern in unsere Gesellschaft.
Nach der Föderalismusreform und mit der damit beschlossenen Übertragung der Gesetzgebungskompetenzen über den Strafvollzug auf die Länder werden vermehrt ökonomische Gesichtspunkte im Zuge der Entwicklung und Ausgestaltung des Vollzugs diskutiert. Bewirkt dies auch Veränderungen unseres Umgangs mit abweichendem Verhalten insgesamt? Welche föderalen Unterschiede können wir hinnehmen, und wie viele Unterschiede in unserem Verständnis der Reintegration von Straftäterinnen und Straftätern hält das Gleichheitsgebot aus? Sind Menschlichkeit und Effizienz im Widerspruch oder ist ihre Verbindung ein alltägliches Grundmuster des menschlichen Umgang miteinander?
Der Strafvollzug ist dabei das Synonym für die mit der Globalisierung der Welt und der Ökonomisierung des gesellschaftlichen Zusammenlebens bereits in Gang befindlichen Veränderungsprozesse.
Wir wollen bei unserer Konferenz die Probleme und Chancen, die sich aus einer veränderten Grundhaltung in Bezug auf menschliche Unzulänglichkeiten ergeben, aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten, ihre Bedeutung für die Reintegration von Straftätern herausarbeiten und Lösungsmöglichkeiten unter veränderten Bedingungen diskutieren, die beides ermöglichen: Menschlichkeit und Effizienz.