Workshop

Samstag, 09. Mai 2026 10.00 – 17.00 Uhr In meinem Kalender speichern

Workshop

Methoden und Praxis des Theaters der Unterdrückten

"Theater der Unterdrückten" als Tool politischer Bildung - Teil 2

Der Workshop

Dieser Workshop richtet den Blick auf die politischen und methodischen

Hintergründe der Arbeit. Neben Einblicken in die Praxis und Erfahrungen aus der Arbeit des „Forumtheater Leipzig e. V.“ lernen die Teilnehmenden zentrale Ansätze wie Forumtheater und Legislativtheater kennen und diskutieren, wie diese Formen heute als Instrumente politischer Bildung wirken können. In interaktiven Formaten wird gemeinsam reflektiert, welche Potenziale und Grenzen diese Methoden haben und wie sie in unterschiedlichen Kontexten – etwa in Schule, politischer Bildung, sozialer Arbeit oder Aktivismus – eingesetzt werden können. 

Die Teilnahme ist kostenlos.

Anmeldung unter anmeldung@boell-sachsen-anhalt.de oder oder per Telefon unter 0345 2023927

Ort: Die Veranstaltung findet zentral in Halle (Saale) statt. Der Veranstaltungsort wird nach Anmeldung mitgeteilt. 

 

Die Fortbildungsreihe

Das Theater der Unterdrückten ist ein schauspielerischer Werkzeugkoffer zur politischen Selbstermächtigung. Entwickelt in den 1970er Jahren vom brasilianischen Theatermacher Augusto Boal, gibt es heute weltweit Gruppen und Aktive, die diese Theaterpraxis leben und weiterentwickeln. Theater bleibt hier nicht länger eine Aufführung für passive Zuschauer*innen, sondern schafft Raum für einen kollektiven Austauschprozess, in dem das Publikum aktiv in Szenen eingreift, neue Perspektiven gewinnt und Handlungsalternativen für den Alltag erprobt.

An zwei Workshoptagen bieten wir eine praxisnahe Einführung in diese Form politischer Theaterarbeit.

In Teil 1, am Samstag, 25.4. in Jena, richten wir den Blick auf die politischen und methodischen Hintergründe des Theaters der Unterdrückten. Bei der Heinrich-Böll-Stiftung Thüringen gibt es mehr Infos und die Anmeldung zu Teil 1.

Für wen: Die Workshops richten sich an Studierende, Lehrkräfte, politische Bildner*innen, Sozialarbeitende, Jugendleiter*innen und alle Interessierten, die nach kreativen und partizipativen Wegen suchen, gesellschaftliche Fragen gemeinsam zu erkunden und Handlungsmöglichkeiten zu eröffnen.

Beide Workshoptage können einzeln oder zusammen besucht werden.

Wir bitten um verbindliche Anmeldung für beide Termine einzeln.

 

Die Referentin

Käthe Scherf arbeitet seit 2017 als Theaterpädagogin und Schauspielerin mit dem Theater der Unterdrückten. Sie ist Teil des Forumtheater Leipzig e.V., einem Zusammenschluss theaterinteressierter Menschen aus verschiedenen Disziplinen, die der Wunsch vereint unsere heterogene Gesellschaft zu gestalten, Teilhabe zu fördern und damit demokratische Grundwerte zu stärken. "Hierfür fahren wir mit unseren Stücken in erster Linie in ländliche und kleinstädtische Gebiete in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Besonders wichtig sind uns dabei der Austausch zwischen verschiedenen Milieus und Weltsichten, ein spielerischer Umgang mit Konflikten und Freude am gemeinsamen Scheitern."

 

Veranstaltungsreihe
"Theater der Unterdrückten" als Tool politischer Bildung
Weitere Termine
Samstag, 25. April 2026
Adresse
▶ Siehe Veranstaltungsbeschreibung

Veranstalter*in
Landesstiftung Sachsen-Anhalt
Sprache
Deutsch