- Donnerstag, 29. Mai 2008 19.00 – 21.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Milizen in Rio de Janeiro – eine neue Bedrohung für die Favelas
Veranstaltung im Rahmen des Theaterfestivals Brasil em Cena 2008
Vortrag und Diskussion auf Portugiesisch mit Übersetzung
Gefahr und Gewalt sind harte Realität für die FavelabewohnerInnen. Doch die Favela ist mehr. Sie ist Lebensraum für mehr als 1,5 Millionen Menschen in Rio, Ort intensiver sozialer und kultureller Begegnungen, Alltag, der für die meisten mit der Herausforderung verbunden ist, am staatsbürgerlichen, politischen, sozialen und kulturellen Leben überhaupt teilnehmen zu können.
Dramatisch hohe Mord- und Gewaltkriminalitätsraten gehören ebenso zum ‚Alltag’ in Rio de Janeiro wie regelmäßige Feuergefechte zwischen Drogengangs oder die Meldungen über Menschenrechtsverletzungen bei Polizeieinsätzen in Favelas. In diesem Gewaltgeflecht machen seit mehr als zwei Jahren „neue“ Akteure von sich reden: Paramilitärische Gruppen, sogenannte „Milizen“, die sich vor allem aus ehemaligen oder aktiven Polizisten, Feuerwehrleuten und Militärs rekrutieren sollen und sich über Schutzgelder und Kontrolle des lokalen Handels finanzieren. Wurde in der brasilianischen Presse zunächst betont, dass es den Milizen gelungen sei, die Drogengangs zu vertreiben, wird jüngst eher über deren Verstrickung mit dem „organisierten Verbrechen“ berichtet.
Mit:
Carolina Iootty Dias, Mitautorin der Studie über Milizen in Rio, berichtet über die Milizen und den Entstehungsprozess der Studie.
Die Heinrich-Böll-Stiftung hat beim „Laboratório de Análise da Violência` der staatlichen Universität Rio de Janeiro (UERJ) in Zusammenarbeit mit der Menschenrechtsorganisation „Justiça Global“ eine Studie zu den „Milizen in Rio de Janeiro“ in Auftrag gegeben. Für diese Studie werden u.a. Interviews mit BewohnerInnen durchgeführt – ein hochsensibles Vorhaben.
Hebbel am Ufer
Gefahr und Gewalt sind harte Realität für die FavelabewohnerInnen. Doch die Favela ist mehr. Sie ist Lebensraum für mehr als 1,5 Millionen Menschen in Rio, Ort intensiver sozialer und kultureller Begegnungen, Alltag, der für die meisten mit der Herausforderung verbunden ist, am staatsbürgerlichen, politischen, sozialen und kulturellen Leben überhaupt teilnehmen zu können.
Dramatisch hohe Mord- und Gewaltkriminalitätsraten gehören ebenso zum ‚Alltag’ in Rio de Janeiro wie regelmäßige Feuergefechte zwischen Drogengangs oder die Meldungen über Menschenrechtsverletzungen bei Polizeieinsätzen in Favelas. In diesem Gewaltgeflecht machen seit mehr als zwei Jahren „neue“ Akteure von sich reden: Paramilitärische Gruppen, sogenannte „Milizen“, die sich vor allem aus ehemaligen oder aktiven Polizisten, Feuerwehrleuten und Militärs rekrutieren sollen und sich über Schutzgelder und Kontrolle des lokalen Handels finanzieren. Wurde in der brasilianischen Presse zunächst betont, dass es den Milizen gelungen sei, die Drogengangs zu vertreiben, wird jüngst eher über deren Verstrickung mit dem „organisierten Verbrechen“ berichtet.
Mit:
Carolina Iootty Dias, Mitautorin der Studie über Milizen in Rio, berichtet über die Milizen und den Entstehungsprozess der Studie.
Die Heinrich-Böll-Stiftung hat beim „Laboratório de Análise da Violência` der staatlichen Universität Rio de Janeiro (UERJ) in Zusammenarbeit mit der Menschenrechtsorganisation „Justiça Global“ eine Studie zu den „Milizen in Rio de Janeiro“ in Auftrag gegeben. Für diese Studie werden u.a. Interviews mit BewohnerInnen durchgeführt – ein hochsensibles Vorhaben.
- Veranstalter*in
- Heinrich-Böll-Stiftung - Bundesstiftung Berlin