Diskussion

Donnerstag, 01. Oktober 2026 19.00 – 21.30 Uhr In meinem Kalender speichern

Diskussion

Mitreden reicht nicht

20. Grüner Salon Soest: Wie gelingt echte Jugendbeteiligung in Soest?

Wie können junge Menschen ihre Stadt tatsächlich mitgestalten? Wo werden sie heute bereits gehört? Und wo bedeutet Beteiligung bislang eher, befragt zu werden, ohne anschließend wirklich mitentscheiden zu können? Mit diesen Fragen beschäftigt sich der zwanzigste „Grüne Salon Soest“ am 01. Oktober von 19 bis 21:30 Uhr im Kulturhaus Alter Schlachthof in Soest, zu dem wir herzlich einladen.


Das Thema kommt dabei nicht von ungefähr: Beim vergangenen Salon zur Radikalisierung junger Menschen entstand aus der Diskussion heraus der Wunsch, beim nächsten Mal über echte lokale Mitbestimmung zu sprechen. Diesen Impuls der jungen Teilnehmenden greifen wir bewusst auf.

Auch das Veranstaltungsformat soll deshalb anders sein als eine klassische Podiumsdiskussion. Junge Menschen sollen nicht im Publikum sitzen und Erwachsenen beim Reden über Jugendbeteiligung zuhören. Sie sollen selbst Themen setzen, Forderungen formulieren und Fragen stellen. Die Soester Jugendorganisationen sowie die Stadtschülervertretung sollen deshalb eine zentrale Rolle übernehmen. Gemeinsam mit Vertreter*innen aus Kommunalpolitik und Stadtverwaltung wollen wir darüber diskutieren, wie aus Beteiligung tatsächliche Mitgestaltung werden kann.

Dabei soll es ganz konkret um Soest gehen: Brauchen junge Menschen stärkere Beteiligungsrechte? Ein eigenes Jugendbudget? Neue Formen der Beteiligung in politischen Gremien? Digitale Möglichkeiten der Mitentscheidung? Oder vielleicht ganz andere Instrumente?


Mit den Talkgästen:

  • Marcus Schiffer, Bürgermeister der Stadt Soest
  • Thomas Busch, Vorsitzender des Ausschusses für Schule und Weiterbildung
  • Jeremias Vogel, Stadtschülersprecher und Mitglied der JUSOS im Kreis Soest


Moderation:

Tatyjana Remcsukova und Tim Neumann


Auch das Publikum wird wieder aktiv einbezogen. Unter anderem wollen wir mit digitalen Abstimmungen sichtbar machen, wo junge Menschen selbst den größten Handlungsbedarf sehen. Eine Frage soll dabei über dem gesamten Abend stehen: Welche Entscheidungen in unserer Stadt sollten junge Menschen künftig tatsächlich mitgestalten oder mitentscheiden können?


Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Adresse
▶ Siehe Veranstaltungsbeschreibung

Veranstalter*in
Landesstiftung Nordrhein-Westfalen
Sprache
Deutsch
Teilnahmegebühren
Der Eintritt ist frei und ohne Anmeldung.