- Mittwoch, 27. Oktober 2010 19.30 – 22.30 Uhr In meinem Kalender speichern
Mittwochsgesellschaft: CCS – Brücke rückwärts?
Prof. Rolf Kreibich, Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung
Brandenburg setzt auf Erneuerbare Energien UND auf den
Klimakiller Braunkohle. Das Emissionsproblem soll über die Abscheidung und
unterirdische Speicherung von Kohlendioxid - das sogenannte CCS - gelöst
werden. Inzwischen hat sich herumgesprochen, dass diese Technologie noch etwas
braucht, bis sie - wenn überhaupt - einsatzfähig ist.
In Brandenburg engagierten sich zahlreiche Bürgerinitiativen gegen die unterirdische Lagerung von CO2. Trotzdem sei die Technologie und deren Erprobung wichtig, heißt es - als Exportschlager für Länder wie China und Indien, wo derzeit durchschnittlich jede Woche ein Kohlekraftwerk ans Netz geht und die noch lange auf Kohle setzen werden. Allerdings gibt es z.B. in Indien so gut wie keine geeigneten geologischen Bedingungen für die Einlagerung von Kohlendioxid.
CCS wird - wie die Atomkraft - als Brückentechnologie propagiert. Aber als Brücke wohin? Soll das klimapolitisch gebotene schnelle Ende der Kohlverstromung damit aus ökonomischen Gründen in die fernere Zukunft verschoben werden? Welche Gefahren gehen von der unterirdischen Speicherung von Kohlendioxid aus? Kann man CCS mit der Lagerung von radioaktivem Material vergleichen? Und ist diese Technologie wirklich unverzichtbar?
Zu Gast ist an diesem Abend CCS-Experte Prof. Rolf Kreibich, Direktor des Instituts für Zukunftsstudien und Technologiebewertung.
In Brandenburg engagierten sich zahlreiche Bürgerinitiativen gegen die unterirdische Lagerung von CO2. Trotzdem sei die Technologie und deren Erprobung wichtig, heißt es - als Exportschlager für Länder wie China und Indien, wo derzeit durchschnittlich jede Woche ein Kohlekraftwerk ans Netz geht und die noch lange auf Kohle setzen werden. Allerdings gibt es z.B. in Indien so gut wie keine geeigneten geologischen Bedingungen für die Einlagerung von Kohlendioxid.
CCS wird - wie die Atomkraft - als Brückentechnologie propagiert. Aber als Brücke wohin? Soll das klimapolitisch gebotene schnelle Ende der Kohlverstromung damit aus ökonomischen Gründen in die fernere Zukunft verschoben werden? Welche Gefahren gehen von der unterirdischen Speicherung von Kohlendioxid aus? Kann man CCS mit der Lagerung von radioaktivem Material vergleichen? Und ist diese Technologie wirklich unverzichtbar?
Zu Gast ist an diesem Abend CCS-Experte Prof. Rolf Kreibich, Direktor des Instituts für Zukunftsstudien und Technologiebewertung.
- Veranstalter*in
- Landesstiftung Brandenburg