Mittwoch, 28. Juni 2006 19.30 – 22.00 Uhr In meinem Kalender speichern

Mittwochsgesellschaft: Fußball, Fußball

<b>Unser Gäste:</b> <br><br> <i>Dr. Helmut Böttiger (Literaturkritiker)<br><br> Prof. Wolfgang Kaschuba (Humboldt-Universität Berlin) </i><br><br> <b>Thema: Fußball, Fußball</b> <br><br> Moderation: Inka Thunecke und Joachim Gessinger <br><br> Deutschland hat sich in kürzester Zeit in ein glückliches Land verwandelt. Die Fußball-Weltmeisterschaft hat begonnen. Der Sommer auch. Die Fans aus der ganzen Welt sind da und alles ist schön. Die Nationalmannschaft ist siegreich. Schwarzrotgold ist überall, ist Pop und In, vor allem bei unseren ausländischen MitbürgerInnen. Öffentliches Fußball gucken ist ein Massenevent und alle sind in Freizeitstimmung. Der Katzenjammer ist vorbei oder ist alles Fassade? Was bedeutet Fußball für die Republik? Sind wir alle schwarzrotgold und das ist nun normal oder erwartet uns ein Schub von Nationalismus in der Folge? Fußball, Fußball… was ist passiert oder sollten wir einfach glücklich sein. Am Abend des 28. Juni ist kein Fußballspiel, so sind sie herzlich eingeladen mit uns über Widersprüchlichkeiten, Spaß am Spiel und die Auswirkungen auf unsere Gesellschaft zu diskutieren. Wir haben zwei Gäste eingeladen. Dr. Helmut Böttiger ist Literaturwissenschaftler und hat in diesem Jahr das Buch „Schlussball – Die Deutschen und ihr Lieblingssport“ veröffentlicht. Wir wollen mit ihm über die großen Gefühle der letzten Tage sprechen. Prof. Wolfgang Ka- schuba ist geschäftsführender Direktor des Instituts für Europäische Ethnologie der Hum-boldt-Universität zu Berlin. Als empirischen Kulturwissenschaftler mit dem Schwerpunkt na-tionale und ethnische Identitäten haben wir ihn um eine Einschätzung unserer neuen schwarzrotgoldenen Neigungen gebeten.
Veranstalter*in
Landesstiftung Brandenburg