- Mittwoch, 15. September 2010 10.00 – 17.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Mobilität in Europa - Auswirkungen von Arbeitnehmerfreizügigkeit und Dienstleistungsfreiheit auf Arbeitsmärkte und Betriebe
veranstaltet von `Friedrich Ebert Stiftung`
Die Europäische Union (EU) hat mit den neuen Mitgliedsstaaten aus
Mittel- und Osteuropa Übergangsfristen für die
Arbeitnehmerfreizügigkeit und die Dienstleistungsfreiheit vereinbart.
Nach dieser Vereinbarung kann die Arbeitnehmerfreizügigkeit nach der
sogenannten `2+3+2` Formel für eine maximale Dauer von sieben Jahren
ausgesetzt werden. Deutschland hat diese Option gewählt. Auch
Übergangsfristen für die Dienstleistungsfreiheit in bestimmten Branchen
(u.a. Baugewerbe, Reinigungsgewerbe) sind vereinbart worden, die auch
die Entsendung von Arbeitnehmern betreffen. Für die zum 1. Mai 2004
beigetretenen osteuropäischen Länder werden diese Übergangsfristen zum
1. Mai 2011 auslaufen, für Bulgarien und Rumänien, die zum 1. Januar
2007 der EU beigetreten sind, spätestens zum 1. Januar 2014.
Ob Deutschland nach Auslaufen der Übergangsfristen zum wichtigen Zielland für Migranten aus Mittel- und Osteuropa werden wird, ist eine offene Frage. In der Bevölkerung sind Ängste vor einer Zunahme von Einwanderung aus den mittel- und osteuropäischen Ländern vorhanden. Befürchtet wird auch ein Lohndumping. In der Diskussion bliebt häufig unberücksichtigt, dass EU Bürger bereits heute das Recht auf Freizügigkeit besitzen, das heißt auch, dass sie sich als Selbstständige in Deutschland niederlassen können. Außerdem gibt es bereits viele rechtliche Regelungen, die den Zugang osteuropäischer Arbeitskräfte und Selbstständiger zum deutschen Arbeitsmarkt ermöglichen.
Auf der gemeinsamen Konferenz des Deutschen Gewerkschaftsbundes und der Friedrich-Ebert-Stiftung wollen wir nach den Bedingungen und Voraussetzungen für eine zunehmende Mobilität von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in Europa fragen. Insbesondere geht es um die Fragen, welche ökonomischen Wirkungen von der vollständigen Gewährung von Arbeitnehmerfreizügigkeit und Dienstleistungsfreiheit zu erwarten sind und welche politischen Maßnahmen sinnvoll sind, negative Entwicklungen generell oder für einzelne Branchen zu vermeiden.
Zu dieser Veranstaltung möchten wir Sie herzlich einladen. Eine Anmeldung per E-Mail ist bis zum 13. September 2010 erforderlich. Eine Anmeldebestätigung erfolgt nicht.
Friedrich Ebert Stiftung
Ob Deutschland nach Auslaufen der Übergangsfristen zum wichtigen Zielland für Migranten aus Mittel- und Osteuropa werden wird, ist eine offene Frage. In der Bevölkerung sind Ängste vor einer Zunahme von Einwanderung aus den mittel- und osteuropäischen Ländern vorhanden. Befürchtet wird auch ein Lohndumping. In der Diskussion bliebt häufig unberücksichtigt, dass EU Bürger bereits heute das Recht auf Freizügigkeit besitzen, das heißt auch, dass sie sich als Selbstständige in Deutschland niederlassen können. Außerdem gibt es bereits viele rechtliche Regelungen, die den Zugang osteuropäischer Arbeitskräfte und Selbstständiger zum deutschen Arbeitsmarkt ermöglichen.
Auf der gemeinsamen Konferenz des Deutschen Gewerkschaftsbundes und der Friedrich-Ebert-Stiftung wollen wir nach den Bedingungen und Voraussetzungen für eine zunehmende Mobilität von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in Europa fragen. Insbesondere geht es um die Fragen, welche ökonomischen Wirkungen von der vollständigen Gewährung von Arbeitnehmerfreizügigkeit und Dienstleistungsfreiheit zu erwarten sind und welche politischen Maßnahmen sinnvoll sind, negative Entwicklungen generell oder für einzelne Branchen zu vermeiden.
Zu dieser Veranstaltung möchten wir Sie herzlich einladen. Eine Anmeldung per E-Mail ist bis zum 13. September 2010 erforderlich. Eine Anmeldebestätigung erfolgt nicht.