- Samstag, 23. Oktober 2004 10.00 – 17.00 Uhr In meinem Kalender speichern
München: Privatisierung öffentlicher Dienstleistungen
GATS und die Folgen für die Kommunen
Das seit 1995 existierende
GATS-Abkommen im Regelwerk der
Welthandelsorganisation WTO wird derzeit
neu verhandelt. Bis Ende 2004 sollen diese
Verhandlungen über eine fortschreitende
Liberalisierung der Dienstleistungsmärkte
abgeschlossen sein (GATS = General
Agreement on Trade in Services). <br>
Das geplante Abkommen soll alle
Dienstleistungsbereiche umfassen – auch
solche also, die in Deutschland als mehr
oder weniger „hoheitliche Aufgaben“ in
öffentlicher Trägerschaft sind. Die
Kommunen werden deshalb besonders
betroffen sein, wenn Wasserver- und
Abwasserentsorgung, der ÖPNV, schulische
Bildung oder die Abfallbeseitigung
behandelt werden wie Banken oder
Versicherungen. <br>
Unsere Tagung fragt nach den konkreten
Auswirkungen einer möglichen
Liberalisierung und/oder Privatisierung in
diesen Bereichen und versucht
aufzuzeigen, wie sich die Kommunen auf
sich wandelnde Rahmenbedingungen
einstellen können.
<br><br>
<b>
Referent/innen:</b><br>
Thomas Fritz (attac Deutschland)
<br>Ulrich Cronauge (Verband
Kommunaler Unternehmen) <br>Prof. Dr.
Julian Nida-Rümelin (Geschwister-Scholl-
Institut an der LMU München) <br>Thomas
Schaller (Umweltreferent Augsburg)
<br>Gabi Friderich (Kommunalreferentin
München) <br> u.a.
- Veranstalter*in
- Petra-Kelly-Stiftung