Vortragsreihe

Mittwoch, 05. November 2014 18.00 – 19.30 Uhr In meinem Kalender speichern

Vortragsreihe

MUSS LEIDER ENTFALLEN - Demokratie weltweit? – Eine globale Perspektive

„Was haben Brasilien und Thailand gemeinsam?“ Ist eine Frage, die auf dem ersten Blick etwas abstrakt erscheint. Jedoch weist sie auf die Probleme der oft oberflächlichen Einteilung von politischen Systemen in Demokratie, Autokratie und Totalitarismus hin. Das Konzept der defekten Demokratie verfeinert die Methode des Vergleichs und führt so zu interessanten Ergebnissen. Was bedeutet Demokratie im globalen Kontext und wie lässt sie sich vergleichen und bewerten? Welche Faktoren bestimmen den demokratischen Status und wie kann dieser erreicht werden? Aurel Croissant setzt sich bereits seit über zehn Jahren mit diesen Fragen auseinander und veröffentlichte mit Wolfgang Merkel et al. derzeit schon zwei Bände über die "defekte Demokratie".

Aurel Croissant, ist seit 2006 Inhaber einer W3-Professur für Politische Wissenschaft am Heidelberger IPW. Seine Interessen in der Forschung gelten insbesondere den zivil-militärischen Beziehungen, Demokratie und politischen Institutionen, Demokratisierungsforschung, Parteienforschung, Zivilgesellschaft, Konfliktforschung, Autoritarismus sowie, in empirischer Hinsicht, den politischen Systemen in Ost- und Südostasien. Seine Forschung ist in mehr als 150 Publikationen dokumentiert, darunter Veröffentlichungen in Deutsch, Englisch, Indonesisch, Russisch und Spanisch. Weiterhin ist er geschäftsführender Mitherausgeber der Zeitschrift Democratization sowie der Veröffentlichungsreihen Democratization Special Issues Series (Taylor and Francis), Politik in Afrika, Asien und Lateinamerika (VS Verlag) und Weltregionen im Wandel (Nomos).

Die Veranstaltungsreihe findet in Kooperation mit dem Staatsschauspiel Dresden und dem Lehrstuhl für Politische Theorie und Ideengeschichte der TU Dresden und im Rahmen der Veranstaltungsreihe Die demokratische Frage - neu gestellt statt.

Ort: Kleines Haus, Glacisstraße 28, 01099 Dresden

Die Veranstalter_innen behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die neonazistischen Parteien oder Organisationen angehören, der neonazistischen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder sie von dieser auszuschließen.

Adresse
▶ Siehe Veranstaltungsbeschreibung
Veranstalter*in
Landesstiftung Sachsen (Weiterdenken)
Teilnahmegebühren
frei