Konferenz
- Donnerstag, 19. Februar 2015 10.00 – 19.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Nach Ayotzinapa. Staat, organisiertes Verbrechen und Zivilbevölkerung in Mexiko
Después de Ayotzinapa. Estado, crimen organizado y sociedad civil en México
Angesichts der jüngsten Verbrechen in Ayotzinapa und Tlatlaya scheinen sich unpräzise Erklärungsansätze, Halbwahrheiten und Mythen in der öffentlichen Diskussion über Mexiko zu häufen. Vor diesem Hintergrund ist es wichtig, Räume für eine theoretische Reflexion zu schaffen, die diesen stereotypisierten Darstellungen der Gewalt entgegenzutreten versuchen. Die von Doktorand/innen organisierte Nachwuchstagung am Lateinamerika-Institut der Freien Universität Berlin soll einen Ort der theoretischen Debatte und Auseinandersetzung bieten, um wesentliche Aspekte der komplexen Beziehung zwischen Staat, organisiertem Verbrechen und Zivilbevölkerung zu beleuchten.
Die Nachwuchstagung verfolgt drei Ziele: Sie soll aus einer transdisziplinären Perspektive an der wissenschaftlichen Reflektion über Gewalt in Mexiko mitwirken. Sie leistet einen Beitrag zum Austausch des in unterschiedlichen Institutionen Deutschlands generierten (theoretischen und empirischen) Wissens zu den Themen Gewalt, staatliche Sicherheit, organisiertes Verbrechen, Formen der Staatlichkeit, soziale Bewegungen sowie den Auswirkungen genannter Aspekte in soziokulturellen Zusammenhängen. Sie schafft einen Rahmen, in dem Masterstudierende und Doktorand*innen sowie Aktivist*innen ihre (Forschungs-) Projekte rund um genannte Themen präsentieren und diskutieren können.
Eine Kooperation der Heinrich-Böll-Stiftung mit dem Lateinamerika-Institut der FU Berlin.
Ort:
Lateinamerika-Institut
Freie Universität Berlin
Rüdesheimer Str. 54-56, Raum 201
14197 Berlin
Information:
www.despuesdeayotzinapa.wordpress.com/
Kontakt:
conferencia.ayotzinapa@lai.fu-berlin.de
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