- Freitag, 20. November 2009 16.30 Uhr – Samstag, 21. November 2009, 14.30 Uhr In meinem Kalender speichern
Nach der Krise: Brauchen wir neue „Gesellschaftsverträge“?
14. Deutsch-Russische Herbstgespräche
Tagung mit: VertreterInnen der Zivilgesellschaft aus Russland und Deutschland
Für Deutschland wie für Russland bedeutet die globale Finanz- und Wirtschaftskrise eine Zäsur. Hier wie dort sind alte Gewissheiten und Spielregeln obsolet geworden. Hier wie dort hat die Krise existierende Strukturprobleme offengelegt und potenziert. Hier wie dort drohen die „Gesellschaftsverträge“, jener implizite Konsens darüber, was eine Gesellschaft zusammenhält, aus dem Lot zu geraten. Der gemeinsame Themenkatalog der beiden so unterschiedlichen Länder ist durch die globale Krise größer geworden.
Die 14. Deutsch-Russischen Herbstgespräche versuchen eine Standortbestimmung in schnelllebigen Zeiten, in denen Prognosen schwierig und Debatten über Richtung und Ziel der beiden Gesellschaften umso wichtiger sind: Wie steht es um den gesellschaftlichen Zusammenhalt in den beiden Ländern? Wie ändert sich die Legitimation staatlicher und wirtschaftlicher Macht? Wie könnte, wie sollte ein neuer gesellschaftlicher Konsens aussehen? Wer kann den Dialog über einen neuen „Gesellschaftsvertrag“ in den beiden Ländern anstoßen?
Mit:
Dr. Jewgeni Gontmacher, Zentrum für Sozialpolitik des Instituts für Wirtschaft in der Russischen Akademie der Wissenschaften, Moskau
Prof. Dr. Joachim Schwalbach, Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät der HU Berlin Institut für Management
Dr. Reinhard Blomert, Wissenschaftszentrum für Sozialforschung, Berlin
Dr. Natalja Subarewitsch, Unabhängiges Institut für Sozialpolitik, Moskau
Prof. Dr. Tatjana Worozhejkina, Moskauer Hochschule für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Moskau
Falk Bomsdorf, ehem. Leiter des Moskauer Büros der Friedrich Naumann Stiftung, München
Prof. Dr. Alexander Ausan, Institut Nationales Projekt Gesellschaftsvertrag, Moskau
Prof. Dr. Felix Ekardt, Ostseeinstitut für Seerecht, Umweltfragen und Infrastrukturrecht an der Universität Rostock
Andreas Poltermann, Leiter der Inlandsabteilung, Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin
Moderation:
Stefan Melle, Deutsch-Russischer Austausch, Berlin
Walter Kaufmann, Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin
Jens Siegert, Heinrich-Böll-Stiftung, Moskau
Detaillierte Informationen finden Sie auch auf der Seite der Evangelische Akademie zu Berlin und auf der Webseite des Deutsch-Russischen Austausches.
Für Deutschland wie für Russland bedeutet die globale Finanz- und Wirtschaftskrise eine Zäsur. Hier wie dort sind alte Gewissheiten und Spielregeln obsolet geworden. Hier wie dort hat die Krise existierende Strukturprobleme offengelegt und potenziert. Hier wie dort drohen die „Gesellschaftsverträge“, jener implizite Konsens darüber, was eine Gesellschaft zusammenhält, aus dem Lot zu geraten. Der gemeinsame Themenkatalog der beiden so unterschiedlichen Länder ist durch die globale Krise größer geworden.
Die 14. Deutsch-Russischen Herbstgespräche versuchen eine Standortbestimmung in schnelllebigen Zeiten, in denen Prognosen schwierig und Debatten über Richtung und Ziel der beiden Gesellschaften umso wichtiger sind: Wie steht es um den gesellschaftlichen Zusammenhalt in den beiden Ländern? Wie ändert sich die Legitimation staatlicher und wirtschaftlicher Macht? Wie könnte, wie sollte ein neuer gesellschaftlicher Konsens aussehen? Wer kann den Dialog über einen neuen „Gesellschaftsvertrag“ in den beiden Ländern anstoßen?
Mit:
Dr. Jewgeni Gontmacher, Zentrum für Sozialpolitik des Instituts für Wirtschaft in der Russischen Akademie der Wissenschaften, Moskau
Prof. Dr. Joachim Schwalbach, Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät der HU Berlin Institut für Management
Dr. Reinhard Blomert, Wissenschaftszentrum für Sozialforschung, Berlin
Dr. Natalja Subarewitsch, Unabhängiges Institut für Sozialpolitik, Moskau
Prof. Dr. Tatjana Worozhejkina, Moskauer Hochschule für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Moskau
Falk Bomsdorf, ehem. Leiter des Moskauer Büros der Friedrich Naumann Stiftung, München
Prof. Dr. Alexander Ausan, Institut Nationales Projekt Gesellschaftsvertrag, Moskau
Prof. Dr. Felix Ekardt, Ostseeinstitut für Seerecht, Umweltfragen und Infrastrukturrecht an der Universität Rostock
Andreas Poltermann, Leiter der Inlandsabteilung, Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin
Moderation:
Stefan Melle, Deutsch-Russischer Austausch, Berlin
Walter Kaufmann, Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin
Jens Siegert, Heinrich-Böll-Stiftung, Moskau
Detaillierte Informationen finden Sie auch auf der Seite der Evangelische Akademie zu Berlin und auf der Webseite des Deutsch-Russischen Austausches.
- Veranstalter*in
- Heinrich-Böll-Stiftung - Bundesstiftung Berlin