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Diskussionsreihe

Dienstag, 21. April 2026 19.00 – 21.00 Uhr In meinem Kalender speichern

Diskussionsreihe

Nachgefragt - Gespräche mit unseren Auslandsbüros

Unter dem Radar? Libanon und die Türkei und der Krieg im Nahen Osten

Mit dem völkerrechtswidrigen Angriff auf den Iran hat eine weitere Eskalationsstufe im Nahen Osten eingesetzt. Die Konsequenzen dieses Konflikts sind derzeit nicht absehbar. Auch wenn der Ausgang des Krieges ungewiss ist, so zeichnet sich ab, dass sich das geopolitische Gleichgewicht in der Region erheblich verschieben könnte. Nirgendwo ist dies deutlicher, als im Libanon, wo im Schatten des Iran-Krieges ein Konflikt um eine zweite Front tobt. Das erklärte Ziel Israels und der USA ist dabei das Land aus dem Einfluss des Irans herauszulösen und die Hizbollah zu vernichten. Libanon, das nach finanziellem Kollaps und mit dem zweiten Krieg innerhalb von zwei Jahren enorm instabil ist, steht dabei vor seiner vielleicht größten Belastungsprobe der letzten Jahrzehnte.

Die Regionalmacht Türkei hingegen, traditionell sowohl Gegengewicht, als auch Kooperationspartner des Irans, schaut einerseits mit Sorge auf den Krieg und die möglichen Folgen im Nachbarland, als aber auch, ob eine Verschiebung der Machtbalancen zu seinen Gunsten ausfallen könnte.

Mit unseren Büroleitern für die Region Kristian Brakel (Beirut - Libanon, Syrien, Irak) und Dawid Bartelt (Türkei) sprechen wir über die aktuellen Ereignisse und die Auswirkungen des Krieges im Iran auf die Region.

Infos zur Reihe:
Die Veranstaltung ist Teil der Reihe ‚Nachgefragt - Gespräche mit unseren Auslandsbüros‘ im Heinrich-Böll-Stiftungsverbund. In dem Format treffen wir uns in regelmäßigen Abständen mit den Leitungen (oder Mitarbeitenden) der Auslandsbüros der Heinrich-Böll-Stiftung, um mit Ihnen auf aktuelle Entwicklungen im jeweiligen Land zu blicken. Als Expert*innen vor Ort ordnen sie die aktuellen Geschehnisse ein und sprechen mit uns darüber, warum die Ereignisse auch für uns von Bedeutung sind.

Wir wollen fragen, wie es um die Welt steht, in der die Demokratie immer stärker unter Druck gerät und der Autoritarismus Aufwind erfährt, aber auch welche Kräfte Zivilgesellschaften entwickeln können. Dabei wollen wir nicht zuletzt diskutieren, was das für uns und Europa bedeutet.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Um Anmeldung wird gebeten.

Die Veranstaltung wird auch als Livestream übertragen.

Datum:
21. April 2026, 19:00 - 21:00 Uhr

Veranstaltungsort: 
Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung
Olivaer Platz 16, 10707 Berlin

Die Räumlichkeiten des Bildungswerks sind leider nur bedingt für Rollstuhlfahrer*innen nutzbar: Es gibt einen Aufzug (mit den Maßen 125 cm x 70 cm). Allerdings besteht eine Kante von knapp 5 cm, um in die Räumlichkeiten zu gelangen. Es gibt keine barrierefreien Toiletten. Wir entschuldigen uns für die Umstände. Zurzeit sehen wir uns leider finanziell nicht in der Lage, den Altbau entsprechend zu sanieren.

Adresse
Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung
Olivaer Platz 16
10707 Berlin

Veranstalter*in
Landesstiftung Berlin (Bildungswerk)
Livestream
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