Mittwoch, 14. Oktober 2009 19.00 – 21.00 Uhr In meinem Kalender speichern

Nachhaltig aus der Krise

Ökologische Finanzreform als Beitrag zur Gegenfinanzierung des Krisendefizits

***  Diese Veranstaltung fällt aus  ***

Die neue Regierung steht nach den Bundestagswahlen am 27. September vor zwei großen Herausforderungen: Wenn sie die Klimaziele erreichen will, muss sie die Wirtschaft nachhaltig umbauen. Angesichts der derzeitigen Haushaltslage kann sie dies aber kaum mit zusätzlichen Ausgabenprogrammen erreichen. Im Gegenteil: mittelfristig muss sie die bisherigen krisenbedingten Sonderausgaben und Mindereinnahmen gegenfinanzieren, um das Staatsdefizit wieder zurückführen zu können.

Eine intelligente ökologische Steuerreform könnte beides: Durch den Abbau von umweltschädlichen Subventionen und die maßvolle und planbare Anhebung von Umweltsteuern einen Beitrag zu Konsolidierung der öffentlichen Finanzen und zugleich zur ökologischen Modernisierung der Wirtschaft leisten. Wir stellen einen Vorschlag für eine solche Steuerreform vor und lassen ihn kommentieren. Handelt es sich um die Quadratur des Kreises oder um einen realistischen und umsetzbaren Vorschlag?
 
Das Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) hat im Auftrag der Heinrich-Böll-Stiftung das Policy Paper `Nachhaltig aus der Krise - Ökologische Finanzreform als Beitrag zur Gegenfinanzierung des Krisendefizits` verfasst.
 
Mit:
Damian Ludewig, Geschäftsführer, Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS)
Prof. Beatrice Weder di Mauro, LS für Volkswirtschaftslehre, Johannes-Gutenberg-Universität Mainz (angefragt)
Susanne Akerfeldt, Finanzministerium, Schweden (angefragt)
Tanja Gönner, Umweltministerin, Baden-Württemberg, CDU (angefragt)
Dr. Reinhard Loske, Umweltsenator, Bremen, Bündnis 90/Die Grünen (angefragt)

Moderation:
Ralf Fücks, Vorstand, Heinrich-Böll-Stiftung