- Samstag, 17. Mai 2008 19.00 Uhr – Sonntag, 18. Mai 2008, 18.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Natur als Beute
Veranstaltung der Rosa-Luxemburg-Stiftung
Biodiversität im Spannungsfeld von nachhaltiger Entwicklung und Kommerzialisierung.
Internationaler Workshop mit AktivistInnen anlässlich der Bonner UN-Vertragsstaatenkonferenz (MOP4/COP9)
Die kommerzielle Ausbreitung gentechnisch veränderter Agrarprodukte und monokultureller Anbauweisen gefährdet die biologische Vielfalt an Nutzpflanzen und damit die Grundlagen des Überlebens vieler Menschen. Hier geht es um mehr als den Naturschutz. Denn agrobiotechnische Konzerne eignen sich zunehmend genetisches Material von Pflanzen, Tieren und Mikroorganismen und ebenso das mit ihnen verbundene Wissen als privates Eigentum an. Eine neue Runde im Ressourcenkonflikt zwischen Nord und Süd scheint damit eingeläutet: Nicht nur die natürlichen Grundlagen des Überlebens vieler Menschen stehen auf dem Spiel. Immer deutlicher auch wird die Bedrohung sozialer, kultureller und ökonomischer Perspektiven. Allerdings wächst weltweit auch der Widerstand und ebenso die Suche nach Alternativen zu diesen zerstörerischen Produktionsweisen. Seitdem 1992 auf dem Weltgipfel für Umwelt und Entwicklung in Rio de Janeiro die Konvention für Biologische Vielfalt (CBD) beschlossen wurde, hat der Streit um die Nutzungsrechte an genetischem Material und lebenden Organismen sowie um den gerechten Ausgleich international an Schärfe zugenommen. Die seither anhaltenden Debatten um Kommerzialisierung und Regulierung der biologischen Vielfalt werden in diesem Mai auf der Bonner UN-Vertragsstaatenkonferenz (MOP4/COP9) – verkürzt „Naturschutzkonferenz“ genannt – fortgesetzt.
www.rosalux.de
Internationaler Workshop mit AktivistInnen anlässlich der Bonner UN-Vertragsstaatenkonferenz (MOP4/COP9)
Die kommerzielle Ausbreitung gentechnisch veränderter Agrarprodukte und monokultureller Anbauweisen gefährdet die biologische Vielfalt an Nutzpflanzen und damit die Grundlagen des Überlebens vieler Menschen. Hier geht es um mehr als den Naturschutz. Denn agrobiotechnische Konzerne eignen sich zunehmend genetisches Material von Pflanzen, Tieren und Mikroorganismen und ebenso das mit ihnen verbundene Wissen als privates Eigentum an. Eine neue Runde im Ressourcenkonflikt zwischen Nord und Süd scheint damit eingeläutet: Nicht nur die natürlichen Grundlagen des Überlebens vieler Menschen stehen auf dem Spiel. Immer deutlicher auch wird die Bedrohung sozialer, kultureller und ökonomischer Perspektiven. Allerdings wächst weltweit auch der Widerstand und ebenso die Suche nach Alternativen zu diesen zerstörerischen Produktionsweisen. Seitdem 1992 auf dem Weltgipfel für Umwelt und Entwicklung in Rio de Janeiro die Konvention für Biologische Vielfalt (CBD) beschlossen wurde, hat der Streit um die Nutzungsrechte an genetischem Material und lebenden Organismen sowie um den gerechten Ausgleich international an Schärfe zugenommen. Die seither anhaltenden Debatten um Kommerzialisierung und Regulierung der biologischen Vielfalt werden in diesem Mai auf der Bonner UN-Vertragsstaatenkonferenz (MOP4/COP9) – verkürzt „Naturschutzkonferenz“ genannt – fortgesetzt.