- Sonntag, 20. Januar 2008 12.00 – 14.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Neue Männlichkeit, neue Weiblichkeit – wozu überhaupt Geschlechter?
Volker Beck und Sabine Hark (angefragt) im Gespräch mit Carolin Emcke
Während wir in den ästhetischen Diskursen in Werbung, Film und Kunst
herkömmliche
Vorstellungen von `Männlichkeit` oder `Weiblichkeit` längst ironisiert,
gebrochen, transgressiv erleben, während die theoretischen
Entwicklungen der Gender Studies und Queer Theory längst einen
historisierten Blick auf die Konstruiertheit und die Performativität
von Geschlecht
erlauben, finden die politischen und medialen Debatten um Weiblichkeit
und Männlichkeit zur Zeit vor allem im Rahmen von Familienplanung und
Demographie statt.
Was bedeuten uns noch die Vorstellungen von `Männlichkeit` und `Weiblichkeit`? Wie bestimmen und codieren sie Vorstellungen unsere Lebens- und Liebesvorstellungen? Sabine Hark, Professorin für Frauen- und Geschlechterforschung an der Universität Potsdam und Expertin für Queer Theory, hat unter anderem zur Diskursgeschichte des Feminismus publiziert. Volker Beck, Bundestagsabgeordneter für Bündnis 90/Die Grünen, engagiert sich seit langem für die Rechte Homosexueller und gilt als einer der Väter des `Gesetz über die Eingetragene Lebenspartnerschaft`.
Was bedeuten uns noch die Vorstellungen von `Männlichkeit` und `Weiblichkeit`? Wie bestimmen und codieren sie Vorstellungen unsere Lebens- und Liebesvorstellungen? Sabine Hark, Professorin für Frauen- und Geschlechterforschung an der Universität Potsdam und Expertin für Queer Theory, hat unter anderem zur Diskursgeschichte des Feminismus publiziert. Volker Beck, Bundestagsabgeordneter für Bündnis 90/Die Grünen, engagiert sich seit langem für die Rechte Homosexueller und gilt als einer der Väter des `Gesetz über die Eingetragene Lebenspartnerschaft`.