- Donnerstag, 11. November 2010 17.30 – 20.30 Uhr In meinem Kalender speichern
„Neue Mütter: Rolle Rückwärts?“ Mutterwahn, Perfektionszwang und Karrierestress
Die Heinrich Böll Stiftung Baden-Württemberg lädt herzlich ein zum diesjährigen „Ladies Lunch on tour“ zum Thema
„Neue Mütter: Rolle Rückwärts?“ Mutterwahn, Perfektionszwang und Karrierestress
Die Provokation sitzt: Elisabeth Badinters Streitschrift „Der Konflikt. Die Frau und die Mutter“ besetzte Platz eins der Bestsellerliste in Frankreich und auch in Deutschland entfachte sie hitzige Debatten. Das traditionelle deutsche Mutterbild habe sie beim Schreiben vor Augen gehabt, so die Philosophin und Grande Dame des französischen Feminismus:
Heute scheinen immer mehr junge Französinnen das von ihren Müttern gelebte Modell der Rabenmutter abzulehnen. Sie sind entmutigt von einer immer härter werdenden Arbeitswelt und lassen sich vom naturalistischen Diskurs der Ökologie und einem maternalistischen Feminismus verführen.
Sie kritisiert, dass die neue Mystifizierung der Mutterliebe einher gehe mit hohen Anforderungen an die perfekte Mutter, nach langem Stillen, selbstgekochtem Bio-Brei und Ökosteuer auf Wegwerfwindeln.
Sind die Grünen Teil einer Allianz, die angebliche Bedürfnisse des Kindes über das Recht der Frau auf berufliche Selbstverwirklichung stellen?
Verliert Frankreich seine Vorbildfunktion für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf?
Wie steht es in Deutschland um die gesellschaftliche Modernisierung? Steht der Staat zum Ausbau der Kinderbetreuung? Kommen die neuen Väter?
Welchen Weg geht die neue Müttergeneration zwischen beruflicher Selbstverwirklichung und -verleugnung, zwischen Mutterglück und Selbstaufopferung?
„Neue Mütter: Rolle Rückwärts?“ Mutterwahn, Perfektionszwang und Karrierestress
Die Provokation sitzt: Elisabeth Badinters Streitschrift „Der Konflikt. Die Frau und die Mutter“ besetzte Platz eins der Bestsellerliste in Frankreich und auch in Deutschland entfachte sie hitzige Debatten. Das traditionelle deutsche Mutterbild habe sie beim Schreiben vor Augen gehabt, so die Philosophin und Grande Dame des französischen Feminismus:
Heute scheinen immer mehr junge Französinnen das von ihren Müttern gelebte Modell der Rabenmutter abzulehnen. Sie sind entmutigt von einer immer härter werdenden Arbeitswelt und lassen sich vom naturalistischen Diskurs der Ökologie und einem maternalistischen Feminismus verführen.
Sie kritisiert, dass die neue Mystifizierung der Mutterliebe einher gehe mit hohen Anforderungen an die perfekte Mutter, nach langem Stillen, selbstgekochtem Bio-Brei und Ökosteuer auf Wegwerfwindeln.
Sind die Grünen Teil einer Allianz, die angebliche Bedürfnisse des Kindes über das Recht der Frau auf berufliche Selbstverwirklichung stellen?
Verliert Frankreich seine Vorbildfunktion für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf?
Wie steht es in Deutschland um die gesellschaftliche Modernisierung? Steht der Staat zum Ausbau der Kinderbetreuung? Kommen die neuen Väter?
Welchen Weg geht die neue Müttergeneration zwischen beruflicher Selbstverwirklichung und -verleugnung, zwischen Mutterglück und Selbstaufopferung?